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Studentenproteste

Uni will besetzte Aula notfalls räumen lassen

Studenten, Schüler und Azubis haben die Aula 1 im Hauptgebäude der Universität besetzt. Der Protest richtet sich gegen Studiengebühren und die Neuorganisation der Lehre in Bachelor und Master. Die Universitätsleitung hat Strafanzeige gestellt und will den besetzten Hörsaal notfalls von der Polizei räumen lassen.

Bereits seit Dienstagabend ist die Aula 1 im Hauptgebäude der Kölner Universität von Studenten, Schülern und Azubis im Rahmen der bundesweiten Aktion "Bildungsstreik 2009" besetzt. Die Wut der Protestierenden richtet sich dabei gegen wesentliche Bausteine des deutschen Bildungssystems. In einer Mitteilung fordert die Bezirksschülervertretung nicht weniger als eine Kehrtwende in Sachen Bildung: Neben der Abschaffung von Studiengebühren erregen sich die Gemüter vor allem über das neu eingeführte Studiensystem mit Bachelor und Master sowie Kopfnoten und das mehrgliederige Schulsystem.

Die Leitung der Universität hat unterdessen wenig Verständnis für die Protestaktion. Nach einem erfolglosen Gesprächsversuch am Mittwochnachmittag erging die unmissverständliche Aufforderung, den besetzten Hörsaal zu verlassen.

Zuvor war bereits angeboten worden, den Protest in einem anderen Hörsaal fortführen zu können - doch die Studenten wollten sich nicht beirren lassen. Für die Universität kommt als letztes Mittel auch eine Räumung des Gebäudeteils in Betracht. Sprecherin Merle Hettesheimer gegenüber koeln.de: "Wir haben Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und machen von unserem Hausrecht Gebrauch." Letztendlich entscheide aber die Polizei auf Grund der Strafanzeige, wie mit der Situation umgegangen wird.

Tausende Schüler und Studenten haben seit Dienstag in zahlreichen NRW-Städten für Veränderungen im Bildungssystem demonstriert. Nach Angaben von Jörg Rostek vom Organisationskomitee «Bundesweiter Bildungsstreik» forderten die jungen Leute «selbstbestimmtes Lernen und Leben» statt eines starren Zeitrahmens und des Leistungs- und Konkurrenzdrucks. Das Bildungssystem müsse mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, eine «Einflussnahme der Wirtschaft» dürfe es nicht geben. (ddp, fr)

(Erstellt am 19. November 2009 - 12:03 Uhr; aktualisiert 19. November 2009 - 14:49 Uhr)


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Kommentare

Sehr geehrte

Sehr geehrte koeln.de-Redaktion,

Einige der unten stehenden Kommentare enthalten explizite Aufforderungen zur Gewalt, ich würde Sie darum bitten diese nicht weiterhin zu publizieren, sondern über ein Löschen dieser Beiträge nachzudenken, auch wenn Sie vermutlich juristisch auf der sicheren Seite sind, gehört es sich meiner Meinung nach, für die offizielle Seite einer Stadt wie Köln, nicht solche Inhalte (mit-)zuverbreiten.

Desweiteren würde ich Sie darum bitten ihrem Artikel hinzuzufügen, dass das Rektorat eine (übrigens aus Studiengebühren finanzierte) Lehrveranstaltung respektlos unterbrach, um ihr "Angebot" des Hörsaalwechsels abzugeben. Der angebotene Hörsaal wurde dann übrigens abgelehnt, da er schlicht und einfach zu klein ist um dort vernünftig, mit allen TeilnehmerInnen des Protestes zu kommunizieren.

Bitte teilen Sie mir per E-Mail mit, ob Sie meinen Forderungen, vor allem der nach Entfernung von Gewaltverherlichenden Kommentaren, nachgekommen sind.

Mit freundlichen Grüße,

Ein Besetzer

20 Std lernen in der Woche

20 Std lernen in der Woche der Rest der 40 -50 Std Woche geht für Party raus.

Wenn ich hier die Kommentare

Wenn ich hier die Kommentare lese, werde ich echt sauer. Ich habe als Student in meinem Studiengang mit Vor - und Nachbereitung des Unterrichts auch eine 40 Stunden Woche (und halte das durchaus für machbar). Aber ich habe damit wirklich Glück gehabt. Andere Studenten haben fast 50 Stunden Unterricht,Vor- und Nachbereitung sowie Hausarbeiten, Präsentationen... nichht eingerechnet.
Aussagen wie "das faule Pack" bringen mich somit richtig auf die Palme. Also bitte vorsichtig mit solchen Verallgemeinerungen! Schließlich will die Arbeitswelt gut ausgebildetes Fachpersonal einstellen und gute Ausbildung ist bei der derzeitigen Lern-und Studiensituation nicht wirklich möglich.

(Bin übrigends nicht an den Streikmaßnahmen beteiligt, halte aber einen Großteil der Forderungen für gerechtfertigt)

Nicht aufregen. Das was

Nicht aufregen. Das was diese geistigen Tiefflieger für Argumente halten, ist nur dumme Polemik.

"forderten die jungen Leute

"forderten die jungen Leute «selbstbestimmtes Lernen und Leben» statt eines starren Zeitrahmens und des Leistungs- und Konkurrenzdrucks"

wenn ich das schon höre .. ich kann auch nicht arbeiten gehen wann ich will und aufhören wenn ich keine Lust mehr habe die 5-6 stunden am tag a 45 min sind ja wohl noch zu bewältigen, später muss man sich auch anpassen
starrer Zeitrahmen ... so ein Schwachsinn !! sollen die Lehrer dann auf abruf bereit stehn wenn die Schüler grade mal Lust haben zu lernen ?
und was die Studenten betrifft.. wozu setzt ihr keine Wasserwerfer ein und spitzt das faule Pack raus.. damit die die Lernen wollen das auch können

"...5-6 stunden am tag a 45

"...5-6 stunden am tag a 45 min..." Selbst nur zur Schule gegangen und keine Ahnung vom einem modernen Studium hm ? Wer keine Ahnung hat sollte die Klappe halten.

die faule bande sollen sie

die faule bande sollen sie mit wasserwerfern oder tränengas aus dem hörsaal rausschmeissen und die die lernen wollen in ruhe lassem

Richtig so direkt mit dem

Richtig so direkt mit dem _Gummiknüpel auf die Studis einschlagen damit se mal anfangen zu denken.

geh dich trollen...

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