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Gemeinsame Aktion von KVB und Polizei

Straßenbahn als „Warnschild“ gegen Taschendiebe unterwegs

Rolltreppen und das Gedränge beim Ein- und Ausstieg in Busse und Bahnen sind das bevorzugte Einsatzgebiet von Taschendieben. Dagegen gehen Polizei und KVB jetzt in die Offensive: Eine Straßenbahn als "Werbetafel" soll jetzt die Kölner zur Vorsicht mahnen.

30 Meter lang, 4 Meter hoch und 35 Tonnen schwer: So groß ist das „Warnschild“, das künftig auf den Linien 1, 7, 9, 12 und 15 unterwegs sein wird. In den Polizeifarben Blau und Silber forderte die Schrift auf der Straßenbahn „Opjepass un hinjeluurt – Achten Sie auf Taschendiebe“. Und zur Erinnerung noch der Polizeinotruf 110.

Nicht zuletzt wegen der erhöhten Polizeipräsenz nach den Silvestervorfällen von 2015 und der gemeinsamen Streifen von Polizei und KVB-Sicherheitskräften ist die Zahl der gemeldeten Taschendiebstähle in Köln zurückgegangen. Von 13.350 im Jahr 2015 auf 10.300 im Vorjahr. Die Zahl für das erste Halbjahr 2017 sieht noch günstiger aus: 4.300 gegenüber 6.000 im selben Zeitraum 2016. Doch jeder fünfte Taschendiebstahl in Nordrhein-Westfalen passiert in Köln – schlecht für das Image der Stadt und den Handel, stellt Kripochef Klaus Stephan Becker fest.

Gut organisierte Banden

„Es ist kein Armutsdelikt“, weiß er. Die gut organisierten Banden machten einen Tagesschnitt von 7.000 Euro, werden durch relative niedrige Strafen auch nicht abgeschreckt. Als Gegenmittel empfiehlt er Wertsachen eng und verteilt am Körper zu tragen, Handtaschen nicht mit dem Reißverschluss nach außen. Und vor allem nicht im Rucksack: „Eine Einladung an alle Taschendiebe“.

Entgegen allgemeiner Einschätzung sind nicht ältere Menschen vorrangiges Opfer, sondern die zwischen 21 und 30 Jahren. Auch die 11- bis 20-Jährigen gehören zur „Zielgruppe“ der Diebe. Wie Darwin Talies – der 12-jährige Kölner hat sich als warnendes Beispiel zur Verfügung gestellt.

Geklaut wurde ihm sein iPhone im Gedränge einer Bushaltestelle bei der „Nacht der Technik“. Das Handy steckte gut sichtbar nur zur Hälfte in der vorderen Hosentasche, gibt er zu. Als er es merkte, war der Abend verdorben. Doch er hatte Glück: Das Ortungssystem im iPhone war eingeschaltet. Es konnte geortet werden – ausgerechnet vor dem Polizeipräsidium wurde der Dieb geschnappt.

Beckers naheliegende Empfehlung: „Sichern sie ihr Smartphon: Bewahren sie den Handypass mit IMEI- und SIM-Kartennummer gut auf, aktivieren Sie die installierte Software zur Sperrung und Löschung der Daten und zur Geräteortung.“. Vor allem aber: „Rufen Sie sofort die 110 an. Erstatten Sie bei Diebstahl und Raub immer eine Anzeige.“. (js)

Mehr Informationen zur Sperrung und Handyortung: www.bsi-fuer-buerger.de

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