Gemeinsame Präsentation
Rheinische Museen planen Aktionen zur Art Cologne
Von Markus PetersKöln (ddp-nrw). Zahlreiche Museen im Rheinland nutzen die internationale Kunstmesse Art Cologne zu einer gemeinsamen Aktion. Die Häuser warteten mit besonderen Programmen, Vernissagen und Konzerten zur Messewoche auf, sagte Art Cologne Direktor Daniel Hug am Donnerstag in Köln. Die Kunstmesse findet in diesem Jahr vom 22. bis 26. April in den Kölner Messehallen statt.
Als er im vergangenen Jahr die Leitung der Art Cologne übernommen habe, sei er von der Ballung hochkarätiger Sammlungen und Museen in der Region überrascht gewesen, sagte Hug weiter. Es sei für ihn naheliegend, diese mit der Vielzahl der Galerien zusammen zu bringen.
Die beteiligten Museen und Institutionen schlügen somit eine Brücke zur Messe. Dadurch würden Köln und das Rheinland im April zu einem Pflichttermin für jeden Kunstfreund. «Die Achse Bonn - Köln - Düsseldorf steht. Mit den Kollegen der renommierten Häuser im weiteren Umfeld sind wir noch im Gespräch», hob Hug hervor.
Insgesamt wirken 13 Museen und Sammlungen in Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf mit. Weitere Häuser habe man angesprochen, diese hätten jedoch nicht reagiert.
Das Rheinland sei eine der dichtesten Kulturregionen der Welt, betonte auch Susanne Titz vom Mönchengladbacher Museum Abteiberg. Die Art Cologne biete sich an, um die Kunstfreunde und Medien auf diese herausragende Museumslandschaft aufmerksam zu machen.
Auch Julian Heynen von der in Düsseldorf angesiedelten Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen betonte die geografische Nähe der beteiligten Museen. Für die Kunstszene sei der Großraum Köln-Düsseldorf «eine einzige große Stadt».
Im Vorfeld der Art Cologne werden gebündelte Werbeauftritte der Museen die gemeinsame Initiative abrunden, ein Shuttle-Service zwischen den verschiedenen Häusern soll die neue Idee «erfahrbar» machen, hieß es weiter. Ein gemeinsamer Loungebereich auf der Art Cologne verdeutlicht gleichzeitig die neue Geschlossenheit.
Auf der Art Cologne zeigen rund 150 Galerien aus dem In- und Ausland fünf Tage lang Arbeiten der Klassischen Moderne, Kunst nach 1945 sowie moderne und zeitgenössische Kunst.
(Erstellt am 22. Januar 2009 - 21:03 Uhr; aktualisiert 22. Januar 2009 - 21:26 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Promis wünschen sich "11.000 Sterne für den Kölner Dom"





Kommentar hinzufügen