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Altlasten verzögern Fertigstellung des Boulevards

Rheinboulevard: Panoramaweg wird Ostern eröffnet

Die Treppe kann schon seit vorigen Sommer benutzt werden. Ostern wird jetzt auch der darüberliegende Panoramaweg freigegeben. Komplett fertig wird der Rheinboulevard zwischen Hohenzollern- und Deutzer Brücke aber erst im September. Drei Monate später und 1,3 Millionen Euro teurer als geplant. Grund sind die archäologischen Arbeiten und eine bis dahin unbekannte Betonplatte - ausgerechnet da, wo Bäume gepflanzt werden. Die ist dazu noch mit giftiger Teerpappe unterlegt.

Eine erste Verzögerung gab es, als das Kürassier-Denkmal im Herbst abgebaut werden musste. Das Fundament hatte sich als instabil erweisen. Weil die Abrissfirma erst einen Monat später beginnen konnte, mussten die Ausgrabungen solange warten. Genau am 23. Dezember des Vorjahres konnten sie beendet werden.

Dann stieß man auf zwei je rund 1000 Quadratmeter große Betonplatten. Sie bildeten das Fundament des „Hauses der rheinischen Heimat“, das in den 1920er Jahren am Deutzer Rheinufer gebaut worden war. Über deren westlichen Teil wird der eigentliche Boulevardweg verlaufen, der über der schon freigegebenen Treppe und dem Panoramaweg liegt.

Er soll beidseitig von insgesamt 60 Lederhülsenbäumen, auch als Amerikanische Gleditschie bekannt, gesäumt werden. Im nördlichen Teil konnten sie schon gepflanzt werden. Dafür mussten Löcher in die Betonplatte gebohrt werden. Dabei entdeckte man, dass diese mit einer Teerpappe unterlegt, die giftige Kohlewasserstoffe enthält. Mit der Teerpappe verbunden, sind sie unschädlich und nicht umweltgefährdend, erklärt Joachim Brauer, stellvertretender Leiter des Grünflächenamtes.

Bildergalerie: Der Rheinboulevard

Gefährlich wird es aber, wenn man sie berührt. Deshalb müssen die Arbeiter Schutzmasken tragen, der Arbeitsbereich muss abgesperrt werden, das abgetragene Material – zusammen fast 300 Quadratmeter – muss als Sondermüll entsorgt werden. Die große Restfläche bleibt erhalten, da sie aber 11 Zentimeter höher ist als angenommen, muss ein neuer Belag entwickelt werden. Dies alles zusammen hat die Kosten auf derzeit 26,1 Millionen Euro getrieben, wovon aber 460.000 der Mehrkosten aber noch nicht geklärt sind. (js)

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