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Kölns Ringpartnerstädte

Mit 24 Städten pflegt Köln einen regen Austausch in einer Städtepartnerschaft. Die längsten und wichtigsten Beziehungen unterhält die Stadt zu ihren Ringpartnern, die auch untereinander partnerschaftlich verbandelt sind. Kölns Politiker und Kulturschaffende gehen in Lille in Frankreich, Esch-sur-Alzette in Luxemburg, Lüttich in Belgien, Rotterdam in den Niederlanden und Turin in Italien ein und aus. Und auch die Kölner selbst laden diese sehenswerten Städte zu einem Besuch ein.

Seit 1958 sind die sechs Städte aus den sechs Gründerstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinde vereint und feiern ihre Partnerschaften in Schüleraustauschen, Wirtschaftsbeziehungen, kulturellen Aktivitäten und natürlich – Besuchen. Dabei lockt jede von Kölns Partnerstädten mit einem ganz eigenen Charme, der nicht nur die Gesandten der Stadt Köln bezaubert.

Lille

Einen regen kulturellen Austausch pflegt Köln mit Frankreichs Studentenstadt Nummer eins: Die altehrwürdige nordfranzösische Stadt Lille bezaubert mit über hunderttausend Studenten, einem uralten Stadtkern und vielen hochkarätigen Museen. Um den Place du Général-de-Gaulle versammelt sich hier nicht nur das Leben, sondern bezaubern auch die sakralen und politischen Bauwerke, die an Lilles Geschichte als Handelsstadt und Industriestadt erinnern.

Das geheime Wahrzeichen der Stadt ist jedoch der Bahnhof der Stadt: Das Gare de Lille-Flandres ist ein beeindruckend gestalteter Sackbahnhof, der das Ankommen selbst zum Erlebnis werden lässt. Kulturhungrige kommen in Lille besonders auf ihre Kosten: Das Musée des Beaux-Arts präsentiert eine erlesene Sammlung von alten Meistern, und das Musée de l'Hospice Comtesse ist allein schon durch sein Bauwerk ein Erlebnis: In dem ehemaligen Hospiz warten gegenwärtige, aufregende Ausstellungen auf Besucher. Ähnlich kreativ war Lille auch bei dem Musée d'Art et d' Industrie de Roubaix : La Piscine, das ein altes Schwimmbad zu einem blühenden Zentrum der Kunst und Kultur umfunktioniert.(Foto: Velvet/Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0)

Esch-sur-Alzette

Verschlafener kommt Esch an der Alzette daher. Die international unter dem Namen Esch-sur-Alzette bekannte luxemburgische Stadt mischt in ihren 30.000 Einwohnern erstaunlich viele Ethnien, welche der Industriestadt einen multikulturellen Charme geben. Die zweitgrößte Stadt Luxemburgs bietet Einblick in das Leben des kleinen Landes an der Grenze zu Deutschland. (Foto: FLLL, CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons)

 

Lüttich

Das belgische Lüttich besticht durch sein wunderschönes Umland. Von hier aus lassen sich in Wandertouren der Hespengau, das Herver Land, die Eifel und die Ardennen erkunden. Das Städtchen ist katholisch geprägt und präsentiert stolz seine Vielzahl an sakralen Bauten, welche liebevoll dekoriert das Stadtzentrum schmücken. Architektonisches Wahrzeichen der Stadt ist die 373 Stufen hohe Treppe Montagne de Bueren, die einen wunderschönen Ausblick auf das Umland präsentiert. 

Das bloß rund 20.000 Menschen zählende Städtchen besitzt einen kleinen Rekord: Lüttich ist die europäische Stadt mit den meisten Theatern pro Person. Sie ist international bekannt für ihr Figurenthater. Auch Besucher, die der französischen Sprache nicht mächtig sind, können sich an den liebevoll gestalteten Figuren in ihren meist folkloristischen Darbietungen erfreuen. Auch der Lütticher Flohmarkt auf Saint Gilles ist einen ausführlichen Spaziergang wert, genauso wie das Villenviertel der Stadt, das wohl das grünste Reichenviert der Welt ist und viele architektonische Strömungen in seinen beeindruckenden Bauten vereint. (Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-4.0, CC-BY-SA-3.0 or GFDL, via Wikimedia Commons).

Rotterdam

In Rotterdam hingegen pulsiert das Leben: Die riesige Hafenstadt wird immer jünger, immer schneller, immer aufregender. Hier lockt der siebtgrößte Hafen der Welt staunende Besucher auf die Spuren der Seefahrer. Im typisch holländischen Viertel Delfshaven schmiegen sich Giebelhäuschen und eine Windmühle an eine Gracht. Hier wurde der berühmteste Freibeuter Hollands, Piet Heyn, geboren. Seine Geschichte erzählt das Stadtmuseum „De Dubbelde Palmboom“ in Delfshaven.

Die ehemalige Kulturhauptstadt weist eine beeindruckende Museendichte auf: Neben dem stadtgeschichtlichen Museum wartet das Museum Boijmans van Beuningen mit vielen Werken aus den vergangenen Jahrhunderten. Ein Havenmuseum gibt Auskunft über das Aufstreben Rotterdams zu einer der wichtigsten Hafenstädte der Welt. Eher außergewöhnlich ist die Thematik des „Belasting en Douane“ Museum: Hier können sich Besuchende über die Entstehung von Steuern und Zöllen informieren – und lernen nebenbei die kreativsten Tricks der Steuerhinterzieher kennen. (Foto: Mlefter, CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons).

Turin

Auch das norditalienische Turin avanciert nach und nach zur Touristenhochburg. Die Millionenstadt beherbergt die italienische Königsfamilie und strahlt eine dementsprechend aristokratische Atmosphäre aus. Die pittoresken italienischen Platze, die pompösen Kirchen und die prunkvollen Paläste machen einen Besuch in Turin zu einer Tour durch den Pomp und Prunk Italiens.

Das Wahrzeichen von Turin ist die Mole Antonelliana, ein 167 Meter hoher Turm, der ursprünglich als Synagoge gedacht war. Mittlerweile beherbergt die Mole das Museo Nazionale del Cinema. Auf über 3.200 m² können sich Besucher hier über die Geschichte des italienischen Kinos informieren. Auch das Automobilmuseum der Industriestadt ist einen Besuch wert. Trotz seiner Größe wirkt Turin erstaunlich grün, und der Blick kann auf Wasseroberfläche des Po immer wieder zur Ruhe kommen, der die Stadt durchfließt und einen Besuch in Turin auch landschaftliche erlebenswert macht. (Foto:  moi-même via Wikimedia Commons)

Tipps für Trips in die Partnerstädte

Köln ist mit seinen Ringpartnerschafts-Städten infrastrukturell sehr gut verbunden. Turin lässt sich mit einem Zwischenstopp in Wien per Flugzeug in nur vier Stunden erreichen. Lüttich ist in einer knappen Autostunde zu erreichen, nach Esch-sur-Alzette fährt man rund zweieinhalb Stunden über eine kurvige, landschaftliche schöne Autobahn. Rotterdam und Lille lassen sich mit dem ICE bequem in rund drei Stunden erreichen.

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