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Bürger sollen mitentscheiden

Neues Stadtviertel am Deutzer Hafen

Fast 27 Hektar – so groß wie rund 50 Fußballfelder – misst das Gelände um den Deutzer Hafen. Hier sollen Wohnungen für 4.500 Menschen gebaut werden und 5.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Dabei will die Stadt die Kölner schon jetzt in die Planungen einbeziehen: Am letzten Februar-Wochenende lädt sie alle Interessierten zum ersten Workshop ein.

In fünf Arbeitsgruppen sollen hier Ideen entwickelt werden, wie das Gelände in öffentliche und private Räume aufgeteilt werden kann, wie die künftigen Bewohner vor Lärm und Hochwasser geschützt werden können, wie dicht und gemischt die Bebauung für unterschiedliche Verwendungen (Wohnen, Arbeiten, Kultur) aussehen soll, wie der neue Stadtteil verkehrsmäßig angeschlossen wird und welcher Art von Wohnungen gewünscht werden.

Vorgaben will Stadtplanungsdezernent Franz-Josef Höing nicht machen, es soll ein offenes Verfahren bleiben. Lediglich eins ist klar: mindestens 30 Prozent der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden. Nach einer Entscheidung der Bezirksregierung darf die Wasserfläche des Hafens als Retentionsraum für Hochwasser nicht verkleinert werden. Durch flutbare Tiefgaragen kann sie sogar wie beim Rheinauhafen vergrößert werden.

Vorerst bleiben wird die Aurora-Mühle am Hafeneingang. Zwar wurde ein neues Gelände angeboten, das Unternehmen braucht aber einen Anschluss an Bahn und Wasser. Entschieden ist hier noch nichts. Gleiches gilt für vier andere Firmen, darunter ein großer Stahlhandel. Die städtische „Häfen und Güterverkehr Köln AG“, der gut drei Viertel der Fläche gehören, ist mittlerweile mit der Aufgabe des Hafens einverstanden.

Fünf Planungsteams – von der Stadt ausgesucht – werden die Ideen des ersten Workshops aufgreifen und ihre Vorstellungen am 8. März im Bürgerhaus öffentlich präsentieren. Im Juni kommt der zweite Workshop, im September erfolgt dann die endgültige Präsentation und die Entscheidung der Jury. Dabei geht es – so betont Höing – noch nicht um eine Architektur, sondern um ein stadtplanerisches Grundkonzept. Mit einem „ersten Spatenstich“ ist wohl kaum vor 2010 zu rechnen. (js)

1. Workshop „Städtebauliche Entwicklung am Deutzer Hafen“ – Freitag, 26. Februar, 14-18 Uhr; Samstag 27. Februar, 10-16 Uhr. Essigfabrik, Siegburger Str. 110

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