Stadt löst Versprechen ein
Neue Beschilderung für die Severinstraße
Für das Severinsviertel und dort speziell für die Severinstraße sind schnell nach einer entsprechender Zusicherung der Stadt neue Hinweisschilder aufgestellt worden. Die Stadt Köln hat diese in Absprache mit der Interessengemeinschaft Severinsviertel (IGS) und den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) entwickelt, um zeigen, dass die Geschäfte im Vringsviertel auch nach dem Unglück am 3. März weiterhin gut zu erreichen sind - entgegen landläufiger gegenteiliger Meinung."Die Sperrung am Waidmarkt hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsleben in der Severinstraße. Dem wollen wir mit einer großräumigen Beschilderung entgegenwirken", erklärte Oberbürgermeister Fritz Schramma. "Die Autofahrer sollen deutlich erkennen, wie sie die Geschäfte in der Severinstraße und in den Nebenstraßen erreichen können."
Übersicht: Zufahrten zur Severinstraße (Stadt Köln, PDF)
Übersicht: Zufahrten zur Severinstraße (IG Severinstraße)
Die Schilder stehen seit Mittwoch, 25. März, und sollen die Autofahrer besser auf die geänderten Zufahrtsmöglichkeiten zur Geschäftsstraße Severinstraße aufmerksam machen. Schramma und Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans hatten diese Maßnahme bei einer Informations-Veranstaltung am 17. März den Geschäftsleuten zugesagt.
Die bisherige Hauptzufahrt führte von den Straßen Blaubach und Mühlenbach direkt in die Severinstraße. Durch die mit dem Einsturz des Stadtarchivs verbundene Sperrung in diesem Bereich muss der Verkehr nun über die Nord-Süd-Fahrt (Tel-Aviv-Straße/Ulrichgasse) geleitet werden. Die Geschäfte in der Severinstraße können derzeit am besten über die Rheinuferstraße, Mechthildisstraße oder über die Ulrichgasse angefahren werden. Die KVB-Busse der Linien 132 und 133 fahren zudem eine veränderte Route. An St. Katharinen/Ecke Achterstraße wurde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
Walter-Borjans regte gegenüber der "Kölnischen Rundschau" bei der Präsentation der neuen Schilder zudem eine Art "Öffentlichkeitsarbeit" für die Severinstraße an. So könnten gefundene Archiv-Dokumente an und nahe der Geschäftsstraße ausgestellt werden. "Mir ist erst durch den Einsturz des Gebäudes bewusst geworden, was da alles drin war. Und mich ärgert, wie wenig wir früher daraus gemacht haben", so der Dezernent gegenüber der Zeitung. (sar)
(Erstellt am 26. März 2009 - 10:50 Uhr; aktualisiert 26. März 2009 - 15:54 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Auf neun Touren Köln ganz "einfach" entdecken










Kommentar hinzufügen