Einkommensgrenze wird erhöht

Mehr Kölner sollen Köln-Pass bekommen

Der Köln-Pass ist die "Rabattmarke" für sozial schwache Kölner Bürger: Er vergünstigt Eintrittspreise, Fahrtickets und Kulturveranstaltungen. Bisher waren nur Empfänger von Sozialleistungen für den Pass berechtigt, doch schon in Kürze soll die Einkommensgrenze für den Erhalt erhöht werden.

Hartz IV-Empfängern, Asylbewerbern und anderen Empfängern staatlicher Transferleistungen vergünstigt der Köln-Pass Eintritte, Fahrtickets und kulturelle Veranstaltungen. So ermöglicht der Pass auch sozial schwächeren Bürgern die Teilnahme am täglichen Leben. Rund 100.000 Kölner besitzen den Pass, laut Angaben der Stadt sind rund 175.000 Bürger berechtigt, ihn zu erhalten.

SPD, Grüne und Linksfraktion möchten nun eine Ausweitung des Köln-Passes beschließen: Die Einkommensgrenze soll erhöht werden, um auch Geringverdienern, die keine staatlichen Zuschüsse empfangen, unter die Arme zu greifen. Das soll sie in Zeiten von Wirtschaftskrise und Kurzarbeit vor dem sozialen Abstieg bewahren.

Konkret heißt das, dass der Köln-Pass von jedem Bürger beantragt werden kann, der maximal 130 Prozent des Hartz IV-Regelsatzes verdient, wie es etwa bei vielen Angestellten des Handwerks, bei Arbeitern mit Kurzarbeit oder jungen Familien oft der Fall ist. Zudem sollen Eltern mit Köln-Pass bei der Einschulung eines Kindes 160 Euro staatlichen Zuschuss für Schulmaterialien erhalten.

Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit städtischen Mehrkosten von rund 540.000 Euro jährlich. Davon gehen rund 360.000 Euro in die Erstausstattung der Erstklässler, 180.000 Euro sind die erhöhten Ausgleichzahlungen an die KVB, bei der etwa Monatstickets für Köln-Pass-Inhaber um zwei Drittel vergünstigt sind.(cr)

Weblink:

Informationen zum Köln-Pass der Stadt Köln

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Kommentare

Hähä - mit dem

Hähä - mit dem Kölllllllscheeee Pass!!! Määt et Läääääwe spass!!!! janz ejal woher du den häss, janz ejal wat de bis oder bis... Hähä, mit dem Kööölllllscheeeeee Pass!!!! Da määt et Lääääääwe Schpass!!!!! Un wenn du denn noch nit hääs, WEEEEEEEEEEEEEEEEED et zick dat du bald eine kriss!!!

Wie man überhaupt darüber

Wie man überhaupt darüber diskutieren kann...
Den Köln-Pass erhalten zu können ist nun nicht das, was sich diejenigen die ihn erhalten erträumt haben!

Von Ausnahmen, die es sicher geben wird, mal abgesehen wäre es den Leuten viel lieber eine Arbeit zu haben bei der man so viel verdient, dass man sich diese Dinge einfach so leisten könnte.

Ok, wenn jemand hier in Deutschland ankommt und noch nie hier gearbeitet hat und zudem aufgrund sprachlicher Hemmnisse auch so schnell nicht wird hier arbeiten können...da wäre es wohl angebrachter ihm die Fahrt zur Sprachschule und zum Integritätskurs zu zahlen, aber sonst erst mal nix. Das kann ich noch verstehen.

Aber was hat das eine da mit dem anderen zu tun?
Menschen, die hier schon gearbeitet haben (viele über viele viele Jahre, meist Einheimische!), die haben doch all die Jahre in ein Sicherungssystem Beiträge gezahlt. Warum soll man denen nun die Leistungen verweigern?

Den möchte ich mal sehen, der es hinnimmt, wenn er in eine Versicherung zahlt und die dann im Leistungsfall sagt: Nö! Wir haben uns anders entschieden und wegen unseren anderen Kunden können wir dir nun leider nix zahlen...wenn wir es auch versprochen haben!
Das würde jeder als ungerecht empfinden, oder?
Das ist mit sozialen Leistungen nicht anders. Drum heißt das auch Sozial-Versicherung!

Der Köln-Pass geht über das hinaus, was aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht im Leistungskatalog steht. Ok...das ist so!

Ich bin stolz auf Köln, dass es so ist! Wenn es heißt, dass wir zusammenstehn, dass wir eine Gemeinschaft sind, dann müssen wir das auch tun! Und das auch, wenn ich mal der Benachteiligte dabei bin.

Aber so wirklich benachteiligt bin ich doch nie; kann ich doch immer sagen: Ja, ich stehe dahinter und der Beweis, dass wir Kölner ein Herz haben ist mir auch was wert!

Es ist doch ein Glück, wenn man den Köln-Pass nicht braucht. Wer sich benachteiligt fühlt, weil er Arbeit hat und so viel verdient, dass er keinen Köln-Pass bekommt...der soll sich mal fragen ob er sich wirklich wohl fühlt. Der hat nämlich vor lauter Griesgrämigkeit völlig vergessen, dass es ihm nicht so schlecht geht und übersieht, dass es toll ist in einer Stadt zu leben, die jene nicht völlig unterpflügt, die dieses Glück nicht haben!

Nehme ich mich selber als Beispiel:

Nach Unfall körperbehindert, beide Beine amputiert, 3 Kinder, Witwe...zum Glück hatte ich eine private Versicherung, die mir nun monatlich eine gute Rente zahlt. Ich brauche den Staat nicht in ansspruch zu nehmen. Habe dafür früher aus eigenem Portmonnaie die Beiträge abgedrückt. Soll ich nun sagen:
Ungerecht, dass die andern vom Staat was kriegen! Ich bin benachteiligt!
Ich freu mich einfach, dass ich mir weiterhin alles leisten kann und dank eines unbeugsamen Willens mir selber eine neue Arbeit geschaffen habe, die ich vom PC aus erledigen kann.

Griesgrämereien sind ätzend! Schaden einfach jedem und am meisten den Griesgramen selber...selbst wenn es ihnen gut geht merken sie es nicht und können vor lauter Missgunst anderen gegenüber ihr eigenes Glück nicht mal spüren.

Wieso bekommen Asylanten

Wieso bekommen Asylanten auch n Kölnpass. Kölnpass nur für Leute die auch schon gearbeitet haben.

Bei einem Ticketpreis von

Bei einem Ticketpreis von 2,40 Euro ist eine Fahrt zum Arbeitsamt/ARGE mit 4,80 Euro eine denkbar große Belastung für einen HartzIV-Empfänger. Wenn man den Tagessatz von etwa 4,40 Euro/proTag für Essen zu Grunde legt ist entweder der Fahrpreis der KVB zu hoch oder der Regelsatz zu niedrig.
Egal wie man es dreht und wendet, der Kölnpass ist eine gute Sache, auch um den Menschen das Schwarzfahren unschmackhaft zu machen.
Wer sich den Eintritt von 13,- Euro in den Zoo nicht leisten kann hat mit dem Kölnpass die Möglichkeit seinen Kindern die Tierwelt vergünstigt näher zu bringen.

Oder wollen wir die Kinder der HartzIV-Empfänger auch aus der Bildung ausgrenzen?

Wir haben schon eine 2 Klassen-Medizin, lasst uns in der Kultur der Stadt keine Ausgrenzung betreiben.

Ich möchte zu meinem

Ich möchte zu meinem Vorredner etwas sagen. Ich bin auch ein Geldverdiener, habe aber nichts dagegen, dass Menschen, die auf die Grundsicherung angewiesen sind oder zu den Geringverdienern gehören einen Kölnpass erhalten. Deshalb redet man ja auch von einer Gesellschaft, weil wir das alle sind und jeder das Recht auf Mobilität und Kultur hat. Wenn Sie denken, dass das ein so großes Vergnügen für die Leute ist, die ein Anrecht auf den Kölnpass haben, so zögern Sie doch nicht. Schmeißen Sie doch die Arbeit hin und reihen sich in der Grundsicherung ein. Dann müssen Sie auch nicht mehr für das Vergnügen anderer zahlen sondern dürfen dann auch billiger Bahn fahren.

Und wer bezahlt das? Wer

Und wer bezahlt das? Wer arbeitet ist angeschmiert, als Geldverdiener bezahlt man nicht nur die Grundsicherung, sondern auch noch das Vergnügen. Da ist man doch blöd, wenn man arbeitet.

Und was machen wir,die

Und was machen wir,die 40Jahre gearbeitet haben und durch die Pleite der Firma altersarm geworden sind? Bitte nicht alle über einen Kamm scheren.
Ich frage mich heute auch,warum habe ich überhaupt mal gearbeitet.

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