Sperrungen und Extrazüge

KVB: An den närrischen Tagen 1000 zusätzliche Fahrten

1000 Verbindungen mehr an den sechs Karnevalstagen, davon allein über 400 an Weiberfastnacht, dichtere Taktfolgen auch in der Nacht und mehr Servicepersonal: Die KVB wappnet sich für die tollen Tagen.

„Wir haben unser Leistungsangebot deutlich gesteigert“, verspricht KVB- Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske. Jeder Jeck können sein Auto zu Hause stehen lassen und mit Bus oder Bahn zu den Feiern und Veranstaltungen in Karneval fahren.

Es wird aber auch wieder zu Veränderungen und Einschränkungen kommen. So ist die Linie 9 an Weiberfastnacht zwischen Neumarkt und Universitätsstraße gesperrt, sie wird über die Aachener Straße umgeleitet. Grund hierfür ist der Straßenkarneval auf der Zülpicher Straße. Die Linie 12 fährt bis zum Ubierring, zwischen Eifelstraße und Südfriedhof gibt es einen Ersatzbus.

Während der Schull- und Veedelzöch am Sonntag und während des Rosenmontagszugs ist die Ost-Westachse (Linien 1, 7 und 9) zwischen Neumarkt und Heumarkt unterbrochen, die Linien 15 und 16 zwischen Ulrepforte und Ubierring. Die Haltestelle Severinstraße wird gesperrt. Die Buslinien 106, 132 und 133 werden über die Rheinuferstraße umgeleitet. Auch 64 von 90 Veedelszügen haben Einfluss auf Busse und Bahnen.

Rund 500 Service-Mitarbeiter, die auch für Sicherheit zuständig sind, werden im Einsatz sein, vor allem um an den Haltestellen für ein zügiges Ein- und Aussteigen zu sorgen. An normalen Tagen sind es nur zwischen 30 bis 35. Fenske appelliert an die Jecken, vorsichtig zu sein: „In den Vergangenheit ist es leider immer wieder zu Unfällen gekommen, teils auch mit Todesfolge, weil zum Beispiel die Kupplungen zwischen zwei Wagenteilen überklettert wurden.“ Aufgestockt um 15 auf 45 Personen wurde auch das Personal, das die Haltestellen sauber halten soll.

Schließlich wirbt Fenske für das „Karnevalsticket“: Es ist das gängige Tagesticket für eine Person zum Preis von 22 Euro, das aber in der 5. Jahreszeit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 3 Uhr morgens gilt. Im Vorjahr seien davon 7.000 verkauft worden, zu diesem Wochenende geht man von einer 35-prozentigen Steigerung aus. Erstmals arbeitet man mit dem Festkomitee zusammen: Tribünenkarten gelten auch als Fahrkarten. (js)

Ausführliche Fahrpläne und Informationen liegen in allen KVB- Fahrkartenverkaufsstellen aus. Außerdem unter www.kvb-koeln.de

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1000 Verbindungen mehr an den sechs Karnevalstagen, davon allein über 400 an Weiberfastnacht, dichtere Taktfolgen auch in der Nacht und mehr Servicepersonal: Die KVB wappnet sich für die tollen Tagen.
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Kommentare

Warum schreibt ihr

Warum schreibt ihr eigentlich auf KOELN.de, der kölschesten Website der Welt "Närrisch"? Dat sagt man doch in Kölle nit!!!! Da sagt man Jeck! Oder is dat eine Verunkölschung zugunsten der bundesweiten Touristen??

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