Wahlbeteiligung nur bei 7,8 %
Kölner Migranten wählten Integrationsrat
Geringe Beteiligung bei der Wahl des Integrationsrates am Sonntag: Von 146.731 wahlberechtigten Kölnern gaben nur 11.445 ihre Stimme ab, 11.380 waren gültig. Damit lag die Beteiligung bei 7,8 Prozent. Im Jahre 2004, einer reinen Briefwahl, hatte sie bei 16,7 Prozent gelegen. 16 Listen und drei Einzelbewerber standen zur Wahl. Die größte Zustimmung (16,8 Prozent) gab es für die „Kölner Liste“ um SPD-Ratsherr Malik Karaman. Die Gruppierung erhielt vier Sitze im neuen Integrationsrat, ihre Mitglieder stammen alle aus der Türkei.
Ebenso viele Sitze bekam die gleichfalls der SPD nahe stehende „Liste der Demokraten in Köln“ um Tayfun Keltek, den bisherigen Vorsitzenden des Integrationsrates. Die gleichfalls türkisch geprägte Liste „Birlik“ bekommt mit 10,1 Prozent zwei Sitze im Integrationsrat, ebenso die Liste „Einheit“, die neun Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und deren Mitglieder durchweg aus Russland stammen. Außerdem ziehen neun weitere Listen in das Gremium ein. Ab der „Grünen-Offenen-Liste Migration“ (6,3 Prozent) erhalten sie jeweils einen Sitz. Die CDU nahe Liste „Köbes“ erhielt mit 3,1 Prozent ebenfalls einen Sitz, die Liste der Liberalen ging bei 2,2 Prozent leer aus.
Wahlberechtigt waren Kölnerinnen und Kölner, die mindestens 16 Jahre alt sind und entweder nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben oder noch nicht länger als fünf Jahre Deutsche sind. Darüber hinaus waren auch alle Kölnerinnen und Kölner wahlberechtigt, die innerhalb der letzten fünf Jahre als Spätaussiedlerinnen oder Spätaussiedler nach Deutschland eingereist sind.
Gewählt wurden 22 Mitglieder des Integrationsrates, weitere elf Mitglieder entsendet der Rat der Stadt Köln. In 26 Wahllokalen konnte gewählt werden.
Ziel der Integrationsratswahlen ist es nach Willen des Landes NRW, die politische Teilhabe der Zuwanderer an der kommunalen Selbstverwaltung zu stärken. Mit der Regelung, neben den direkt gewählten Migrantenvertretern auch Ratsmitglieder in die Integrationsräte zu entsenden, werde die Arbeit der Integrationsgremien und der Kommunalparlamente besser verzahnt, sagte Integrationsminister Armin Laschet (CDU). (Foto: ddp)
Weitere Information zur Wahl des Integrationsrates auf den Seiten der Stadt Köln www.stadt-koeln.de
(27. Januar 2010 - 13:05)
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Kommentare
@Klaus L: Wieder ein dummer
@Klaus L:
Wieder ein dummer Spruch von einem Pro Köln Anhänger,
keine Ahnung von den Integrationsräten aber sich einmischen und Meinung äußern!!
Das Problem liegt dran, dass die Migranten mehr ernst genommen werden, also Kommunalwahlrecht für alle Migrantinnen und Migranten!
dass nur 7% der Migranten
dass nur 7% der Migranten teilnehmen ist ein Beweis dafür dass sie nicht dumm sind...sie merken dass so etwas nicht anderes ist als eine ALIBI Veranstaltung der stadt dass in Grunde KEIN eunziges Problemm löst.
Deutsch lernt niemand in so
Deutsch lernt niemand in so einer integrationsfeindlichen Quasselbude, wie dem "Integrationsrat".
Daher: DIESEN UNSINN ABSCHAFFEN --- und die Steugelder sinnvoll verwenden!






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