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Aus Dornröschenschlaf erwacht

So schön strahlt die Flora nach der Renovierung

Die Gerüste sind fort, der Schleier ist gelüftet: Rausgeputzt wie eine königliche Braut auf dem Weg zum Altar leuchtet die neue "alte" Flora den Besuchern entgegen. Mit einem feierlichen Ball wird der Prachtbau am 14. Juni eingeweiht. Schon jetzt ist es Liebe auf den ersten Blick.

Verschlungene Märchenpfade führen zu ihr hin, und breite, von Rosen gesäumte Alleen. Bäche plätschern zu ihrer Flanke, und zu ihren Füßen betten Gärtner die letzten Blumen. Wie eine Naturgewalt überrollt die Flora derzeit Spaziergänger im Botanischen Garten mit ihrer Schönheit. Lange schlummerte Kölns Schmuckkästchen "hinter Gittern". Nun ist klar: Der Schönheitsschlaf hat eine architektonische Grazie hervorgebracht.

150 Jahre nach ihrer Grundsteinlegung durch das Who-is-Who der Kölner Gesellschaft zur Kaiserzeit füllt sich das einstige Palmenhaus wieder mit Leben. Wo nach 1864 vornehme Damen unter exotischen Blüten lustwandelten, quietschen bald die Lackschuhe übers Eichenparkett: 400 geladene Gäste werden am 14. Juni im prunkvollen Festsaal unter Kronleuchtern mit Blick auf die Parkanlage zum Galaball auflaufen.

So schön erblüht die neue "alte" Flora:

Bildergalerie zur Eröffnung der Flora Köln

Festakt folgt auf Festakt

Längst nicht der einzige Termin der neuen "alten" Dame - zur Eröffnung geht es Schlag auf Schlag:

10. Juni, 20 Uhr: Musikalische Einweihung der Flora durch das Sinfonie Orchester unter der Leitung von Thomas Jung. Extra für diesen Anlass komponiert: die "Flora-Fanfare" von Posaunist Fred Deitz.

12. Juni, 11 Uhr: Beim offiziellen Festakt mit NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans und Oberbürgermeister Jürgen Roters werden 600 Gäste mit Kabarett, Musik und einem sommerlichen Empfang unterhalten.

14. Juni, 20 Uhr: Premiere des Kölner Floraballs, musikalisch begleitet durch das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik. Höhepunkte: Auftritte von Balletttänzern aus Wien und den Weltmeistern im Formationstanz.

15. Juni, 11 bis 21 Uhr: Beim Tag der offenen Tür haben alle Kölner die Gelegenheit, sich vom Charme des unverwechselbaren Ambientes aus historischer Verbundenheit und moderner Raumaufteilung umschmeicheln zu lassen.

Edle Materialien, moderate Mieten

Und wie das bei großen Tagen so ist, wird es auf den letzten Drücker nochmal hektisch: Noch wandern die Elektriker von Raum zu Raum, bringen die Beleuchtung an, Maler sieht man hier und da noch auf den Leitern stehen. Und sollte die Terrasse nicht schon fertig sein?

So hübsch war die Flora schon im Bau:

Die Baumaterialien indes: Sie muss man edel nennen. Verkehrswege aus Solnhofer Natursteinplatten mit Marmor-Optik und Insekteneinschlüssen, Wandverkleidungen aus Travertin-Stein, mal als Naturstein, mal silbrig veredelt. Und auf allen großen Flächen wertiges Eichenparkett.

"Da die Flora inmitten eines Parks liegt, lag eine solche Materialwahl nahe", so Bernhard Conin, Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft KölnKongress, die die Flora ab sofort betreibt. Kölner, die sich nun die Frage stellen, ob Feierlichkeiten in der Flora überhaupt erschwinglich sind, kann er beruhigen: "Wir haben bürgernahe Preise."

Köln und seine Flora - eine Traumhochzeit für 39 Millionen

Bistro und Orangerie im Erdgeschoss sind bereits ab 850 bzw. 950 Euro pro Abend zu haben - der im Gespräch mit den Architekten entstandene Dachsalon, der eigentlich die Klimaanlage des Hauses beherbergen sollte, für 2300, der Festsaal mit seinen historischen gusseisernen Säulen und großen Bogenfenstern für 4100 Euro. Kölner Bürger und Vereine erhalten auf diese Preise noch einmal 20 Prozent Rabatt.

Neues von der Baukosten-Front? "Um die 39 Millionen wird es sich wohl einpendeln", erklärt Conin. So stünden auch noch Regressforderungen an Unternehmen im Raum. Die 40-Millionen-Marke werde aber nicht überschritten. Allein die Pleite des ursprünglich beauftragten Dachdeckers soll dem Projekt Flora-Sanierung über 2 Millionen Euro an Mehrkosten beschert haben. Die Kölner werden es verwinden: Traumhochzeiten sind nunmal ein teurer Spaß. (Fotos: KölnKongress / Hardt)

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