Behinderungen unvermeidlich
Hochwasserübung in der Kölner City
Unter der Regie der Kölner Stadtentwässerungsbetriebe proben am Wochenende Feuerwehr, THW und Hilfsorganisationen den Kampf gegen ein fiktives Rheinhochwasser in der Domstadt. koeln.de erklärt, wo Sie mit Einschränkungen rechnen müssen.
Einen Rheinpegel von über zehn Metern sagt die Kölner Hochwasserschutzzentrale für den Samstagmorgen voraus - zur Übung. Das neu entwickelte Kölner Hochwasserschutzkonzept muss am Wochenende seine Feuertaufe bestehen. Bis Samstagabend proben verschiedene Ämter der Stadt gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, THW und Hilfsorganisationen den Ernstfall am Rheinufer.
An beiden Übungstagen ist dabei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Einsatzkräfte üben dann entlang der Rheinuferstraße den Aufbau der mobilen Aluwände auf die Hochwassermauern, das Schließen von Hochwassertoren und besondere Situationen bei einem Hochwasser mit Wasserständen, wie es sie in den Jahren 1993 und 1995 gab.
Ab Freitagmittag muss für den sicheren Auf- und Abbau der mehr als drei Kilometer langen Wand die rheinseitige von den beiden in Richtung Norden führenden Fahrspuren der Rheinuferstraße bis Samstagabend gesperrt werden.
Im Rheinauhafen werden außer dem Aufbau mobiler Elemente und Stegen besondere Gefahrensituationen geübt, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Um die Behinderungen möglichst gering zu halten, werden nur in der Nacht zu Samstag kurz die Tore zum Rheinufertunnel geschlossen und wieder geöffnet. Die Hochwasserübung endet am Samstagabend.
Alle Sperrungen und Verkehrsinformationen finden Sie unter www.koeln.de/verkehr.
(Erstellt am 11. September 2009 - 9:35 Uhr; aktualisiert 11. September 2009 - 10:34 Uhr)
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