Grünes Licht vom Kartellamt
Häfen in Köln und Neuss/Düsseldorf dürfen fusionieren
Köln/Bonn (dapd-nrw/ol). Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die Fusion der Hafen- und Eisenbahnverkehrsunternehmen Köln und Neuss-Düsseldorf gegeben. Der Zusammenschluss der Binnenhäfen führe zwar zu einer Verengung der Marktstruktur. Eine Marktbeherrschung durch das neue Gemeinschaftsunternehmen sei jedoch nicht zu befürchten, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Donnerstag. Denn die Nummer eins an Rhein und Ruhr bleibe auch weiterhin die Duisburger Hafen AG.
Außerdem würden die für die Entscheidung relevanten Hafendienstleistungen nur zu einem Teil von den Hafengesellschaften selbst erbracht. Große Terminalbetreiber und Umschlagsunternehmen spielten ebenfalls eine wichtige Rolle, sagte Mundt.
Horst Leonhardt, Vorstandssprecher der HGK, begrüßte die Entscheidung: "Das positive Votum der Kartellbehörden ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Kooperation. Die Gespräche sind weit fortgeschritten, die Aufsichtsräte der HGK und des Stadtwerke-Konzern haben zugestimmt. Die HGK verfolgt weiter engagiert ihr Ziel, bis Mitte 2012 mit den Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) das Gemeinschaftsunternehmen RheinCargo an den Start zu bringen. Dann würden der Hafenumschlag und das Eisenbahngeschäft beider Unternehmen unter einem Dach geführt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Zusammen können HGK und NDH ihren Kunden bessere Angebote für die regionalen und internationalen Güterverkehre machen."
(Erstellt am 2. Februar 2012 - 15:46 Uhr; aktualisiert 2. Februar 2012 - 15:51 Uhr)









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