Gesundheitstipp der Woche
Optimale Pflege für beanspruchte Winterhaut
Von Apothekerin Jutta Doebel
Nicht nur der Sommer – auch der Winter mit seinen kalten Temperaturen und der trockenen Heizungsluft fordert und beansprucht unsere Haut. Daher leiden etwa 50 Prozent der Bundesbürger in den Wintermonaten an empfindlicher Haut die gereizt oder gerötet ist und juckt oder schuppt.
Trockene Haut im Winter ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern begünstigt auch die Entstehung von Entzündungen und Ekzemen - und zwar nicht nur als einmaliges Beschwerdebild, sondern oft als der Anfang einer chronischen Hauterkrankung.
Ekzeme können an jeder Körperregion und in vielfältiger Ausprägung auftreten. Im dermatologischen Sprachgebrauch hat sich die Zuordnung der Ekzeme in akute, mit einer raschen Rückbildungsfähigkeit, und chronische Ekzeme, mit eher geringer spontanen Rückbildung, bewährt. Mit dem Austrocknen verliert unsere Haut nach und nach ihre Barrierefunktion gegenüber der Außenwelt – gegen Hitze und Kälte, aber auch gegen allergieauslösende Substanzen und Krankheitserreger sowie anderen schädlichen Umwelteinflüssen. Ekzeme, Entzündungen und Infektionen sind häufig die Folge.
Trockene Haut und Ekzeme - ein echter Teufelskreis
Die Ekzeme jucken. Man kratzt sich, um den Juckreiz zu bekämpfen. Dieses Aufkratzen der Haut führt wieder zu kleinen Verletzungen, die die Barrierefunktion der Haut weiter schwächen. Die Haut verliert noch mehr Feuchtigkeit, sie wird noch trockener, spröde und rissig.
Dies kann oft schon der Beginn eines chronischen Verlaufs von Ekzemen sein. Ein Teufelskreis beginnt, bei dem schon nach wenigen Runden Ekzeme zum permanenten gesundheitlichen Problem werden können.
Damit es nicht soweit kommt: Wirksam vorbeugen
Im Winter benötigt unsere Haut für eine optimale Funktion mehr Feuchtigkeit und Fett als sonst. Nur dann wird ein Austrocknen verhindert und die natürliche Hautbarriere kann problemlos funktionieren. Regelmäßiges Eincremen mit einer hochwertigen Hautcreme ist also ein guter Schutz gegen Ekzeme. Genauso wie von Zeit zu Zeit ein medizinisches Ölbad. Fragen Sie einfach in Ihrer
Apotheke nach geeigneten Produkten und Präparaten.
Tipps gegen die Austrocknung unserer Haut
Zusätzlich können Sie manches tun, damit Ekzeme erst gar nicht entstehen – nicht nur im Winter:
- Reduzieren Sie den Kontakt der Haut mit Wasser. Zu langes und zu heißes Duschen, aber auch zu intensives Händewaschen kann Ekzeme fördern.
- Tragen Sie Kleidungsstücke aus groben Materialien oder aus Wolle niemals direkt auf der Haut.
- Vermeiden Sie starkes Schwitzen
- Berühren Sie keine hautreizenden oder allergieauslösenden Substanzen.
- Arbeiten Sie bei Schmutz und Feuchtigkeit nur mit Schutzhandschuhen.
Aber Vorsicht: In Gummihandschuhen ist Feuchtigkeitsstau möglich.
Mein spezieller Tipp:
Wirkungsvolle Hilfe mit körpereigenem Hydrocortison
Die schnelle Hilfe bei juckenden Hautirritationen spielt eine entscheidende Rolle. Hydrocortisonhaltige Präparate sind ein wirksames Mittel bei der Behandlung von Hautirritationen und Ekzeme. Teilweise bestehen jedoch immer noch Ängste, insbesondere bei den älteren Kunden, gegenüber Cortison. Diese ist jedoch bei Hydrocortison unbegründet, da es sich beim Hydrocortison um einen körpereigenen Stoff handelt, der im menschlichen Körper vorkommt. Hydrocortison ist kein Cortison - somit treten die unerwünschten Nebenwirkungen des Cortisons beim Hydrocortison auch nicht auf.
So stoppt z.B. Soventol® HydroCort 0,5 % den Juckreiz, fördert die Heilung und eignet sich ideal für die ganzjährige Anwendung bei juckenden Ekzemen und Hautentzündungen aller Art.
Es spendet zusätzlich Feuchtigkeit und regeneriert die Haut dank der pflegenden Cremegrundlage.
Soventol® HydroCort 0,5 % enthält weder Parfum noch Alkohol und ist dadurch ausgesprochen gut verträglich.
Dieses wirksame Produkt erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter Soventol von Medice
Den passenden sehr interessanten Live-Gesundheitstipp zu diesem Thema finden Sie unter:
center.tv Köln: Gesundheitstipp
Ihre Jutta Doebel
(Erstellt am 21. Januar 2010 - 8:35 Uhr; aktualisiert 21. Januar 2010 - 8:44 Uhr)
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