Gesundheitstipp der Woche
Hilfe bei trockenen Augen
Von Apothekerin Jutta Doebel
"Wer reichlich Möhren isst, kann weit gucken": Haben Sie diese Empfehlung schon einmal gehört? Sie spiegelt wieder, dass unsere Ernährung auch einen großen Einfluss auf unsere Augen hat. Nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch fette Seefische sind gut für unsere Augen. So wirken insbesondere Omega-3 und -6-Fettsäuren, die wir aus Tiefseefisch oder pflanzlichen Ölen aufnehmen, sich positiv auf unsere Augen aus und dies insbesondere auf den Tränenfilm.
Faszination Auge
Kaum ein Sinnesorgan in unserem Körper ist so komplex und gleichzeitig faszinierend wie das Auge. Welche Bedeutung es für unsere Lebensqualität hat, stellen wir fest, wenn es in seiner Funktion, gestört ist. Die moderne Arbeitswelt fordert von den Augen jeden Tag Höchstleistungen, die anstrengend sind und bei Überforderung können Beschwerden wie Trockenheit auftreten. Langes Arbeiten am Computerbildschirm, lange Autofahrten nachts, Schlafmangel, trockene Luft von Klimaanlagen beeinträchtigen die Befeuchtung der Augen. Vorübergehende Beschwerden sind Augenbrennen, Rötung oder das Gefühl vom „Sandkorn in den Augen“.
Müde, brennende oder tränende Augen?
Expertenschätzungen zufolge leiden heute bereits etwa 10-12 Millionen Menschen in Deutschland an müden, brennenden oder tränenden Augen. Meistens handelt es sich hierbei um Anzeichen für eine Benetzungsstörung des Auges, die auch als „Trockenes Auge“ bezeichnet wird. Sie resultiert entweder aus einer verringerten Tränenmenge oder einer mangelhaften Zusammensetzung des Tränenfilms. Das gesunde Auge ist von einem dünnen Tränenfilm überzogen, der ein Austrocknen der Augenoberfläche verhindert, die Hornhaut ernährt, Fremdkörper ausschwemmt und durch keimtötende Substanzen vor Infektionen schützt. Ist der Tränenfilm gestört kommt es zu Störungen auf der Augenoberfläche,, die häufig folgende Beschwerden hervorrufen:
- Fremdkörper-/Sandkorngefühl im Auge
- Müdigkeit der Augen
- Brennen, Juckreiz
- Bindehautrötung
- Trockenheitsgefühl oder vermehrter Tränenfluss (tränende, nasse Augen)
Eine Störung der Augenoberfläche oder der Tränendrüse kann sich mit der Zeit verstärken und entzündliche Prozesse begünstigen. Werden die Symptome nicht behandelt, kann es zu chronischen Schäden auf der Oberfläche von Horn- und Bindehaut führen. Die Ursachen für das "Trockene Auge" sind vielfältig. Neben den oben beschriebenen äußeren Einflüssen, können auch z. B. Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, Neurodermitis, aber auch hormonelle Umstellungen (wie Wechseljahre) oder die nachlassende Tränenproduktion im Alter sein.
Moderne Behandlungskonzepte gehen sowohl symptomatisch als auch ursachenorientiert gegen die Erkrankung des „Trockenen Auges“ vor. Hier werden Tränenersatzmittel, die mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, angewendet. Diese Präparate binden Wassermoleküle und bilden damit einen Schutz- und Gleitfilm auf der Augenoberfläche. Je nach Schweregrad der Beschwerden stehen diese "künstlichen Tränen" in Form von Augentropfen oder Gelen zur Verfügung. Ein idealer Inhaltsstoff ist die Hyaluronsäure. Sie kommt im natürlichen Tränenfilm vor, ist sehr gut verträglich und besitzt ein außergewöhnlich hohes Wasserbindungsvermögen. Sie bildet einen lang anhaltenden Flüssigkeitsfilm auf der Augenoberfläche, sorgt für eine gleichmäßige Befeuchtung und Stabilisierung des Tränenfilms.
Mein Tipp:
Artelac® ADVANCED ist für die Befeuchtung aller Arten des Trockenheitsgefühls am Auge sowie zur Benetzung von Kontaktlinsen geeignet. Die Augentropfen enthalten Hyaluronat in höchster Qualität und Reinheit und sorgen für eine lang anhaltende Benetzung des Auges.
Artelac® ADVANCED ist konservierungsmittelfrei in Ein-Dosis-Ophtiolen (EDO®) und in der Mehr-Dosis-Ophtiole (MDO®) erhältlich. Die EDO® werden aufgrund ihrer handlichen Form von Anwendern besonders für unterwegs geschätzt. Die MDO® gewährleistet durch den patentierten Pumpmechanismus eine präzise Dosierung und eine Anbruchshaltbarkeit von 12 Wochen. Damit eignet sich diese Tropfflasche ideal für die Daueranwendung.
Spezielle Vitamine und Mikronährstoffe gegen „Trockenes Auge“
Nach heutigen Erkenntnissen gehören die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zu den Substanzen die über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Auch die Tränenproduktion und Tränenqualität können Omega-Fettsäuren positiv beeinflussen. Zusätzlich kommt es darauf an, dass die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem bestimmten Verhältnis vorliegen. Diese werden dann in ihrer Funktionsweise optimal von Vitamin C, E, B6 und B12 sowie Zink unterstützt. Die Einnahme einer genau auf diese Erkrankung abgestimmten (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) ergänzenden bilanzierten Diät zusätzlich zur Anwendung eines Tränenersatzmittels bietet bei einigen Betroffenen die Möglichkeit, auch langfristig eine Verbesserung der Symptome zu erreichen. Da sich der Körper aber nur langsam auf die neue Ernährungssituation einstellt, bedeutet dies, dass ein solches Präparat langfristig - mindestens 12 Wochen - nach derzeitigen Erfahrungen eingenommen werden sollte.
Mein Tipp:
Ocuvite® Trockenes Auge ist eine ergänzende bilanzierte Diät und enthält eine speziell auf die diätetische Behandlung des Trockenen Auges abgestimmte Zusammensetzung von mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl (ca. 30% EPA und 20% DHA) und einer Omega-6-Fettsäure aus Pflanzenöl sowie Vitamine und Zink. Die empfohlene Mindesteinnahme von Ocuvite® Trockenes Auge liegt bei 12 Wochen.
Alltags-Tipps beim „Trockenen Auge“
- Für hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen sorgen (Zimmerpflanzen, Zimmerbrunnen)
- Ausreichend trinken (mind. 2 Liter täglich)
- Regelmäßige Pausen bei Bildschirmarbeit einlegen
- Reizarme Kosmetik verwenden
- Gebläse im Auto oder Flugzeug nicht auf die Augen richten
- Zigarettenrauch meiden
- Kontaktlinsen regelmäßig nachbenetzen
Hochwertige Produkte wie z.B. Artelac® ADVANCED und Ocuvite® Trockenes Auge erhalten Sie rezeptfrei in Ihrer Apotheke.
(Erstellt am 15. September 2008 - 12:17 Uhr; aktualisiert 14. Oktober 2008 - 11:46 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Rotaviren – Kinder optimal schützen










Kommentar hinzufügen