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Karies und Parodontitis adé

7 Dinge, die Sie über das Zähneputzen wissen müssen

Au, Backe! Karies und Parodontitis zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Wir geben hilfreiche Zahnputz-Tipps für gesunde und schöne Zähne. 

Zahnärzte im Branchenführer

Beinahe jeder kennt Karies aus eigener Erfahrung, denn laut der Initiative proDente e.V. handelt es sich um die weltweit am stärksten verbreitete Erkrankung: allein in Deutschland sind etwa 98 Prozent der Bevölkerung betroffen. Neben Karies zählt die Parodontitis (Entzündung und Abbau des Zahnhalteapparates) zu den häufigsten Erkrankungen im Munde der Deutschen.

Doch die gute Nachricht ist: Karies und Parodontitis sind nicht angeboren und können daher mit ein paar Regeln bei der Mundhygiene deutlich eingedämmt werden. Das sollten Sie beim Zähneputzen unbedingt beachten:

1.) Zähneputzen - nicht nur einmal

Zähne putzen sollten Sie mindestens zweimal täglich, morgens und abends, denn der entfernte Zahnbelag bildet sich nach jedem Zähneputzen sofort wieder neu.

2.) Der optimale Zeitpunkt

Auch wenn es vielleicht gerade am Morgen nicht passt - warten Sie für 30 Minuten nach dem Essen und greifen erst dann zur Zahnbürste. Denn säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke, wie beispielsweise Kaffee und Obst, greifen den Zahnschmelz an. Putzen Sie sofort nach dem Verzehr Ihre Zähne, dann rubbeln Sie mit der Bürste wichtige Mineralien aus dem Schmelz heraus und ihre Zähne werden sensibler.

Sie haben einen schlechten Geschmack im Mund? Überbrücken Sie die Zeit mit einem Kaugummi.

3.) Zwei Minuten, vier oder länger?

Für ein gutes Zahnputz-Ergebnis sollten Sie sich drei Minuten Zeit nehmen, um auch wirklich jede Stelle im Mund zu erreichen. Bei kürzerem Zähneputzen besteht die Gefahr, dass Sie nicht gründlich genug sind. Ein langes, intensives Schrubben ist ebenfalls nicht gesund.

Schauen Sie auf die Uhr oder nutzen Sie die Timerfunktion an Ihrem Handy, um die Zeit zu stoppen oder besser einschätzen zu können.

4.)Die richtige Zahnputz-Technik

Legen Sie die Zahnbürste schräg - ca. im 45° - 60° Winkel - an die Zähne an. Putzen Sie Ihre Zähne mit rotiertenden Bewegungen (kein Schrubben), um den Zahnbelag zu lösen. Bewegen Sie die Zahnbürste dabei immer vom Zahnfleisch zur Zahnkrone hin weg.

Gehen Sie nach System vor, damit auch wirklich alle Zähne und Flächen dran kommen. Bewährt hat sich das sogenannte "KAI“-System: Beginnen Sie mit den Kauflächen (K), putzen Sie dann die Außenflächen (A) und zuletzt die Innenseiten der Zähne (I).

Vergessen Sie nicht, Ihre Zahnzwischenräume wahlweise mit Zahnseide, Zahnhölzern oder Zahnzwischenraumbürstchen zu reinigen.

5.) Die richtige Zahnbürste

Ob Sie eine Handzahnbürste oder eine elektrisches Modell benutzen, ist unerheblich. Beide reinigen - richtig angewendet - gleich gut. Achten Sie darauf, die Bürste bzw. den Bürstenkopf nach spätestens drei Monaten auszutauschen. Auch nach einer schweren Erkältung, Grippe oder Infektion mit Lippenherpes sollten Sie eine neue Bürste verwenden, da sich Krankheitserreger in den Borsten einnisten können.

6.) Die richtige Zahnpasta

Beim Kauf der Zahnpasta kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Experten raten zu Zahncremes, die Fluoride enthalten - für zusätzlichen Schutz vor Karies. Seien Sie vorsichtig bei Zahnpasten, die die Zähne weisser machen sollen. Oft enthalten diese eine erhöhte Konzentration an sogenannten "Schleifkörpern", die den Zahn allmählich "abschmirgeln".

7.) Ein Zahnarzt, der gut berät

Das Zähneputzen zuhause ist das eine, eine gute Beratung bei der Zahnpflege das andere. Ergänzen Sie Ihre Zahnpflege durch halbjährlich bis jährliche Besuche beim Zahnarzt. Dieser kann Schwachstellen beim Zähnputzen erkennen und ganz individuelle Tipps für die Zahnpflege geben. (Foto: imago/Westend61) Kölner Zahnärzte im Branchenführer

 

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