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Gesundheitstipp der Woche

Diabetes - eine weltweite Epidemie

Von Apothekerin Jutta Doebel 

Schätzungsweise sechs bis sieben Millionen Menschen sind in Deutschland an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankt. Weltweit leiden rund 246 Millionen Menschen an Diabetes. Da vor allem der Typ-2-Diabetes im Anfangsstadium keine Beschwerden macht, gehen Experten zusätzlich von einer hohen Dunkelziffer aus. Weltweit rechnet man für die nächsten Jahre mit einer alarmierenden Zunahme des Diabetes. Besonders erschreckend ist es, dass sich in den letzten zehn Jahren die Zahl der Fälle bei Jugendlichen verfünffacht hat.

Die Vereinten Nationen stufen Diabetes als "chronische und mit großen Einschränkungen und Kosten einhergehende Krankheit" ein, die "ernste Gefahr für Familien, Länder und die ganze Welt mit sich bringt"– und schätze die Zuckerkrankheit damit als genauso bedrohlich für die Weltgesundheit ein wie Epidemien durch Infektionskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Aids.

Diabetesrisiko wird oft zu spät erkannt
Bislang wird Diabetes bei Erwachsenen im Durchschnitt fünf Jahre zu spät und oftmals erst beim Auftreten von Folgekomplikationen festgestellt. Um dramatische Diabetes-Folgen zu vermeiden, muss die Krankheit möglichst früh erkannt und dann eine normale Einstellung des Blutzuckers angestrebt werden. Das Heimtückische bei Diabetes ist: man merkt nichts. Wenn die Erkrankung jedoch frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt wird, ist ein Leben ohne wesentliche Einschränkungen in gewohnter Lebensqualität möglich

Ein erster Schritt, die Gefahr zu erkennen, ist ein frühzeitiger und regelmäßig wiederholter Blutzuckertest. (In vielen Apotheken zu geringen Kosten möglich)

Auch bei mehreren Messungen sollte der Blutzuckerwert unter den angegebenen Werten liegen – falls nicht, sollte ein Arzt zu genaueren Untersuchung aufgesucht werden.

Typische Diabetes-Symptome

Erste Krankheitsanzeichen können sein:

  • Häufiges Wasserlassen
  • Übermäßiger Durst
  • Gesteigerter Hunger
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Mangelndes Interesse und
  • Konzentrationsstörungen
  • Sehstörungen
  • Erbrechen und Bauchschmerzen (häufig)

Treten zwei oder mehrere dieser Symptome gleichzeitig auf, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Denn werden zu hohe Blutzuckerwerte nicht richtig behandelt, können Folgeschäden an Nerven, Blutgefäßen, den Nieren, Augen, Beinen und Füßen auftreten.

Wie kann ich Diabetes vorbeugen?
Diabetes mellitus ist eine chronische Störung des Zuckerstoffwechsels, bei der das Hormon Insulin eine wichtige Rolle spielt.
Grundsätzlich nehmen wir Energie in Form von Kohlenhydraten auf, die unser Magen-Darm-Trakt in Zuckerbausteine aufspaltet und ins Blut aufnimmt (= Blutzucker). Wenn die Blutzuckerkonzentration im Blut ansteigt, wird aus bestimmten Zellen der Bauchspeicheldrüse (den Langerhanszellen) das Hormon Insulin ins Blut abgegeben, denn der Blutzucker kann nur mit Insulin als Schlüssel in die einzelnen Körperzellen gelangen. Ohne Insulin ist die Blutzuckerkonzentration im Blut sehr hoch, aber die Organe "verhungern", weil kein Zucker hineingelangt. Der im Blut überschüssige Zucker wird mit dem Harn ausgeschieden, was dazu führt, dass der Urin süß ist (Diabetes mellitus = honigsüßer Durchfluss).

Übergewicht abzubauen ist die wichtigste Maßnahme um Diabetes zu vermeiden. Die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist übergewichtig, selbst bei Kindern und Jugendlichen sind ein Drittel zu dick. Für Kinder gibt es mehrere Gesundheitsprogramme, ansonsten sind Bewegung und Sport die Schlagworte, die es mit Leben zu füllen gilt.

  • Richtige und gesunde Ernährung
  • Alkohol in Maßen
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr - mindestens 1,5 Liter am Tag.
  • Körperliche Aktivität und Bewegung
  • Verzicht auf das Rauchen.

Mein spezieller Tipp:

Blutzuckerwert regelmäßig zuhause kontrollieren
(Zur Vorbeugung von Diabetes)

Um verlässliche Messwerte des Blutzuckers zu erhalten, sollte man sich auf ausgereifte Messgeräte mit der neusten Messtechnik verlassen. Ein Beispiel hierfür ist das Accu-Chek Aviva Blutzuckermesssystem mit der neusten Sensortechnik:
Im alltäglichen Gebrauch können Luftfeuchtigkeit und Temperatur Einfluss auf die Messergebnisse haben. Das Accu-Chek Aviva Blutzuckermesssystem macht die klassische Form der Messung noch sicherer: Es überprüft vor jeder Messung jeden neu eingelegten Teststreifen auf unterschiedlichste Einflüsse des Alltags.

Sie können dieses Gerät kostenfrei bei einem Anwendertest testen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.accu-chek.de/login/controller.jsp?target=login_metertest

Für Menschen mit Diabetes, die mehrmals täglich ihren Blutzucker kontrollieren müssen, bietet sich z.B. das weltweit erste Blutzuckermesssystem ohne einzelne Teststreifen oder Lanzetten an. Statt einzelner Teststreifen kommt bei Accu-Chek Mobile ein Band mit 50 Testfeldern zum Einsatz.
Zusätzlich ist die Stechhilfe Accu-Chek FastClix Mobile direkt am Messgerät befestigt und enthält eine Trommel mit sechs Lanzetten, die als Ganzes gewechselt wird. So haben selbst Vieltester automatisch ausreichend frische Lanzetten für einen ganzen Tag mit dabei.

Weitere Informationen und Hilfestellungen erhalten Sie in Ihrer Apotheke oder im Internet unter www.accu-check.de

Den passenden Live-Gesundheitstipp zu diesem Thema finden Sie unter:
center.tv Köln: Gesundheitstipp

Ihre Jutta Doebel

(Erstellt am 11. Dezember 2009 - 13:53 Uhr; aktualisiert 11. Dezember 2009 - 14:12 Uhr)


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