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Weniger Gastronomie, mehr Kontrollen

Das wünschen sich die Anwohner für den Brüsseler Platz

Bessere Spielplätze für Kinder und Jugendliche, Begrenzung der Außengastronomie, Wegfall des Taxistands, mehr Platz für nicht-kommerzielle Veranstaltungen, Umgestaltung der Nord- und Ostseite von St. Michael, nicht zu vergessen: mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt – das sind die wichtigsten Wünsche für die Umgestaltung des Brüsseler Platzes.

Knapp 60 Kölnerinnen und Kölner waren am Freitag der Einladung der Stadt in die Aula der Königin-Luise-Schule gefolgt. Per Hauswurfsendung im Umfeld des Brüsseler Platzes hatte sie zu einem Workshop eingeladen, in dem Wünsche für die künftige Gestaltung des Platzes entwickelt und gesammelt werden sollten.

Seit acht Jahren ist das Zentrum des Belgischen Viertels in heißen Sommernächten zum Treffpunkt von Partygängern geworden, was Dreck und Lärm bis in den frühen Morgen zur Folge hat. Die Anwohner sind alles andere als begeistert von dieser Entwicklung, doch Abhilfe konnte bisher nicht geschaffen werden.

Die am Samstag nach vier Stunden entwickelten Ideen werden jetzt von der Hannoveraner Stadtplanerin Inge Lohaus als Außenstehender bearbeitet und auf ihre Umsetzung und Kosten geprüft. Am 3. Mai wird sie ihre Überlegungen auf einem 2. Workshop vorstellen, dessen Ergebnisse dann den politischen Gremien vorgelegt werden. „Sollte etwas dringend erforderlich sein und kostengünstig umgesetzt werden können, werden die entsprechenden Maßnahmen möglichst schnell umgesetzt“, verspricht Anne Luise Müller, Leiterin des Stadtplanungsamtes.

Was passiert mit der Tischtennisplatte?

Dazu könnte ein direkter Wasseranschluss gehören, den sich die Mitglieder von „querbeet“ wünschen. Die Bürgerinitiative pflegt die Grünanlagen rund um die Kirche, setzt dabei nicht nur Zeit und Energie, sondern auch Geld ein. Erhalten werden sollen die Hochbeete, die den Platz gliedern und auch Sichtschutz bieten. Hier könnte man sich aber eine andere Gestaltung vorstellen. Etwa schräge Stahlwände als Ersatz für die bisherigen Stufen, die zum Sitzen einladen.

Strittig ist der Verbleib der Beton-Tischtennisplatten, an denen jetzt oft bis in die Nacht gespielt wird, was naturgemäß mit Lärm verbunden ist. „Wenn sich die Menschen sozialer und rücksichtsvoller verhalten würden, wäre so viel Aufwand um eine Umgestaltung des Platzes gar nicht nötig“, findet Anwohnerin Karin Bolenius. Wenig Verständnis hat sie auch für einen neuen Gastronomen, der sein Geschäft jetzt bis drei Uhr öffnen will. Sein Vorgänger hätte schon zwei Stunden früher geschlossen. (js)

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