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Stadtwerke stellen Bilanz vor

45 Millionen Euro für die Stadt

45 Millionen Euro Gewinn, die direkt in die Stadtkasse fließen; eine Gesamtwertschöpfung von 221 Millionen Euro inklusive der Verlustübernahme von KVB und Kölnbädern - die Stadtwerke Köln leisten auch in diesem Jahr einen stattlichen Beitrag zu den Stadtfinanzen.

Es lief auch im vergangenen Jahr gut für den Stadtwerke-Konzern, zu dem neben Unternehmen wie der RheinEnergie, KVB, AWB, NetCologne, Kölnbäder und Häfen- und Güterverkehr Köln auch Firmen wie die Stadtentwicklungsgesellschaft moderne stadt und der Dienstleister Brunata-Metrona gehören.

Die größte Überweisung kam auch 2016 von der GEW Köln AG - der Holding, in der die städtischen Anteile an RheinEnergie (80%), NetCologne (100%), Brunata-Metrona (100%) und Stadtwerke Düsseldorf (20%) zusammengefasst sind. 108 Millionen erwirtschafteten die Unternehmen zusammen. Dazu kommen auf der Einnahmeseite noch das Ergebnis der HGK (8 Mio. Euro), der AWB (15,9 Mio. Euro), der AVG (6,7 Mio. Euro) und der moderne stadt (5,2 Mio. Euro). Auf der anderen Seite stehen die Übernahme der Verluste von KVB (-76,1 Mio. Euro) und Kölnbäder (-17,6 Mio. Euro)

Zusammen mit der Konzessionsabgabe der RheinEnergie (70 Mio. Euro) und dem städtischen Gewerbesteueranteil (8,6 Mio. Euro)  ergibt sich so eine Gesamtwertschöpfung von 221,6 Millionen Euro für die Stadt. Zudem ist der Stadtwerk-Konzern mit 12.473 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. 

RheinEnergie

Die RheinEnergie hat ihren Gewinn im Jahr 2016 mit 155 Millionen Euro stabil gehalten. Der Energieversorger befindet sich derzeit im Umbruch und muss sich angesichts sinkender Margen neue Geschäftsfelder erschließen. Mehr zum Jahresabschluss der RheinEnergie

NetCologne

Auch das Telekommunikationsunternehmen NetCologne befindet sich in einem schwierigen und wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Der Gewinn ging von 7,1 auf 5 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen investiert weiter in sein eigenes Glasfasernetz für schnelles Internet und hat eine Qualitätsoffensive für größere Kundenzufriedenheit gestartet.

KVB

Die Kölner Verkehrsbetriebe haben das Jahr 2016 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen - der Jahresfehlbetrag lag um 17,5 Millionen unter den Planzahlen. Der Kostendeckungsgrad lag dadurch auf 81,4% - im Bundesdurchschnitt liegt er bei 77%. Allerdings fahren die KVB an ihrer Kapazitätsgrenze - nötig wäre ein konsequenter Streckenausbau, sagte KVB-Chef Jürgen Fenske bei der Vorstellung der Bilanzzahlen. Er wünschte sich sehr schnelle Ratsbeschlüsse dazu. Erfolgreich gestartet ist inzwischen die Buslinie 133 als erste Elektrobus-Linie, in den nächsten Jahren sollen sechs weitere E-Bus-Linien folgen.   

AWB

Die Abfallwirtschaftsbetriebe konnten ihren Umsatz von 139,9 auf 153,2 Millionen Euro steigern, auch der Gewinn stieg von 14,2 auf 15,9 Millionen Euro. Die gesammelte Müllmenge stieg ebenfalls leicht - allerdings nur in absoluten Zahlen, die Pro-Kopf-Menge ist dagegen leicht gesunken.

KölnBäder

Auch die Kölnbäder konnten ihr Ergebnis leicht verbessern: 17,6 Millionen Euro Verlust waren 1,1 Millionen weniger als noch im Vorjahr; der Umsatz  stieg von 13 auf 14 Millionen. Damit erzielten die Kölnbäder das beste Ergebnis der vergangenen 10 Jahre.

HGK

Außerordentlich gut liefen die Geschäfte für die Häfen- und Güterverkehr Köln. Umsatz (von 31,1 auf 67,6 Mio. Euro) und Ergebnis (von 3,3 auf 8,1 Mio. Euro) konnten mehr als verdoppelt werden. Bei der HGK steht in den nächsten Jahren eine Neustrukturierung der Häfen an: Der Deutzer Hafen wird aufgegeben und zu einem innenstadtnahen Wohnquartier umgebaut, die Grundstücke dort wurden bereits an die moderne stadt verkauft, der Umschlagbetrieb wird Ende 2020 eingestellt.

moderne Stadt

Die Stadtentwicklungsgesellschaft moderne stadt hat ihren Umsatz im Jahr 2016 von 58,2 auf 63,2 Millionen Euro steigern können, der Gewinn ging von 10,3 auf 8,9 Millionen Euro zurück.

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