Ausstellung

Die Bilder, mit denen das Sammler-Ehepaar Ludwig lebte

In ihrem Nachlass hat die Sammlerin Irene Ludwig – sie starb vor einem Jahr – dem Kölner Museum 473 Werke russischer und sowjetischer Avantgarde-Künstler geschenkt. Jetzt kam ein ganz persönlicher Nachschlag: Neun Bilder, die in ihrer Aachener Villa hingen, wurden dem Museum über die „Peter und Irene Ludwig Stiftung“ als Dauerleihgabe überlassen. In einer kleinen Sonderausstellung werden sie bis Mitte 2012 ausgestellt.

Das Sammlerehepaar – Peter Ludwig starb schon 1996 – lebte in seiner Aachener Villa mit der Kunst. Fotos der international renommierten Fotografin Candida Höfer, aufgenommen in diesem Sommer, dokumentieren das auf ausdrucksvolle Weise: Kunst in der Küche, im Arbeitszimmer, in den Fluren, in den Treppenhäusern, Kunst überall, mit Geschick und Sachverstand platziert. Das Bild von Segelschiffen, 1929 von Lyonel Feininger in kristalline Strukturen zerlegt, kontrastiert mit den streng geordneten Fliesen und den Delfter Kacheln Kacheln. Jetzt hängt es „museal“ im Museum. Auch Höfers Fotos werden hier ausgestellt.

Die anderen Arbeiten sind von Pablo Picasso, Henri Matisse, Jackson Pollock, Fernand Leger, Alexej Jawlensky und Jasper Jones. Ein Dreier- Akt von Karl Hofer und ein Bild von August Macke befanden sich schon im Besitz von Irene Ludwigs Eltern. „Es war typisch für Irene Ludwig, mit souveräner Großzügigkeit zu teilen“, bedankte sich Museumschef Kasper König im Nachhinein bei einer kleinen Eröffnungsfeier. (js)

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