koeln.de

R(h)ein ins Vergnügen

Der neue Merian zeigt Köln wie es ist: liebenswert unperfekt

Köln, 2.000 Jahre jung, ist vielleicht nicht umwerfend schön, dafür aber temperamentvoll, lebensfroh und selbstbewusst. Und vor allem hat die Rheinmetropole mehr zu bieten als Kölsch, Karneval und den Dom. Das neue Merian-Heft wirft einen ganz anderen Blick auf die Stadt und ihr unvergleichliches Lebensgefühl.

Von Cora Finner 

„Köln und Ikea sind seelenverwandt. Beide stehen für ein Gefühl ewigen Aufbruchs und Übergangs. Das schwedische Möbelhaus propagiert das Lebendige, Kleinteilige, Kombinierbare, den Charme des liebenswert Unperfekten. Gerade, wenn eine Schraube locker ist oder ganz fehlt, ist das Ausdruck von Individualität und Wandlungskraft. So ist das auch in der Stadt am Rhein: Jeder Jeck ist anders, das Verrückte macht das Leben bunter, reicher und schöpferischer.“ Das sind die ersten Worte des neuen Merian Köln, die laut Oberbürgermeister Jürgen Roters „nur zu wahr“ sind. 

Zehn Jahre nach dem letzten Merian Köln gibt es jetzt eine Neuauflage – zehn Jahre, in denen sich viel getan hat in der Domstadt: Der Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, die einstigen Schmuddelecken Ehrenfeld und Kalk haben sich zu bunten, beliebten Vierteln entwickelt. „Es ist die Lebensart und Lebenskunst, die Köln so faszinierend macht“, sagte Merian-Chefredakteur Andreas Hallaschka bei der Präsentation des neuen Heftes. „Und genau dieses spezielle ‚Köln-Gefühl‘ wollten wir abbilden.“ 

Vom Kirchenkonzern bis zum Stadtarchiv 

Entstanden sind neben eindrucksvollen Bildern auch Geschichten, die die Rheinmetropole mal aus einem ganz neuen Blickwinkel zeigen. Der Kölner Dom etwa ist nicht nur Wahrzeichen und Kirche. Er ist auch ein mittelständischer Betrieb mit zahlreichen, interessanten Arbeitsplätzen. „Hier sind nicht nur Priester, sondern auch Wachleute, Elektriker, Steinmetze und Radio-Moderatoren beschäftigt“, erklärte Hallaschka. Genau wie der Dom darf natürlich auch der Karneval in einem Heft über Köln nicht fehlen. „Karneval ist schließlich ein Teil der Stadt“, weiß auch der Chefredakteur. „Wir betrachten ihn allerdings mal aus norddeutscher, evangelischer Sicht“, schmunzelte er.  

Außerdem hat Moderator Manuel Andrack die Fernseh-Kollegen von RTL und WDR, und Redakteurin Tinka Dippel die kölsche Kultkneipe „Lommerzheim“ besucht. Aber auch ernste Themen wie der Einsturz des historischen Stadtarchivs im März 2009 finden ihren Platz im Merian. Reporter haben dabei zugesehen, wie der riesige Schuttberg ganz langsam wieder in ein Archiv verwandelt wird – und dabei Schätze aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte zu Tage kommen. 

Nützliches und Wissenswertes rund um Köln 

„Der neue Merian zeigt wie attraktiv und abwechslungsreich Köln ist, und weckt damit die Neugierde auf unsere Stadt“, war Roters ganz begeistert. Und damit sich die Urlauber in Köln auch zurechtfinden, bietet das Merian-Heft auch noch allerhand Nützliches: Neben Beschreibungen aller wichtigen Sehenswürdigkeiten und Museen gehören dazu auch Hotel- und Restaurantempfehlungen, Ausgeh- und Shoppingadressen sowie Tipps für Familien und ein Stadtplan. „So findet sich jeder schnell zurecht und wird feststellen: Köln ist nicht nur schöner als sein Ruf, die Stadt strahlt vor allem eine große Lebensfreude und Herzlichkeit aus“, ist sich Hallaschka sicher.  

Merian Köln kostet 7,95 Euro und kann online im Köln-Shop bestellt werden.

(Erstellt am 22. August 2012 - 16:17 Uhr; aktualisiert 23. August 2012 - 13:16 Uhr)


Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <img> <table> <tr> <td> <th> <span> <p> <br> <blockquote> <hr>
  • Beiträge zitieren möglich mit: [quote]
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Du kannst BBCode verwenden, URLs werden automatisch in Links umgewandelt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Kommentare

"liebenswert unperfekt" Mein

"liebenswert unperfekt"
Mein Beileid mit den Angehörigen der getöteten Tierpflegerin.

Schönfärberei par

Schönfärberei par excellence! *LOL*

<> Wenn man nichts auf die

<>

Wenn man nichts auf die Reihe bekommt und überall auch genau diesen Ruf als Stadt hat, nennt man's kurzer Hand <>.

Soll ich so jetzt auch meinen Sohn bezeichnen, wenn er nur schlechte Noten nach Hause bringt oder sein Zimmer völlig vermüllt? <>

Oder meinen Arbeitgeber, der nur Misswirtschaft betreibt und die Dritte Welt ausbeutet?
<>

Oder meinen Arzt, die Kirche, die Politiker usw. usf. ...
Alle <>???

Armes Köln.

Darf ich deinen Kommentar

Darf ich deinen Kommentar mal analysieren? Also, du zeigst eine negative Grundhaltung, projizierst dieses "liebenswert unperfekt" auf negative Situationen und setzt es in einen negativen Rahmen, um dem ganzen eine negative Konnotation zu verpassen! Dabei übertreibst du natürlich maßlos, bzw zeigst, dass du nichts verstanden hast.

- Köln hat nicht den Ruf, nichts auf die Reihe zu kriegen!

- Wie würdest du deinen sohn sonst bezeichnen? Als schlampigen Vollidioten?? Geht es nicht um den GESAMTEINDRUCK aus negativen und positiven Dingen? Vielleicht ist er unordentlich und nicht der beste in der Schule, aber dafür, keine Ahnung, was anderes! Dann ist er "unperfekt" aber dabei liebenswert! So ist das mit der Stadt auch. Du kannst nicht NUR negative Beispiele aufführen, und dann sagen, es sei eine farce, es als "liebenswert unperfekt" zu bezeichnen! Nein, es gibt negative Seiten und positiven, aber der GESAMTEINDRUCK ist letztendlich doch positiv. Oder siehst du deinen Sohn im GEsamteindruck als Idioten an??

- Oha, und jetzt kommen wir zu einem Arbeitgeber, an dem anscheinend NICHTS Gutes ist! Wenden wir mal an, was ich vorher gesagt habe: ihn kann man eindeutig NICHT so bezeichnen, wenn er NUR negativ ist!

Und zum Schluss noch um so richtig schön draufzuhauen die genauso abgedroschene wie inhaltslose und saudämliche Floskel "Armes Köln". Was willst du uns damit sagen??? Lass es doch einfach!

Der Beitrag soll rhetorisch geschickt sein, ist aber wenn man genauer hinschaut nur polemisch und blödsinnig! Lieber mal ein bisschen differenzieren!

Ich habe eine tolle neue Tastatur, auf der tippt es sich total angenehm! 

armes deutschland, armer

armes deutschland, armer horse-t

Tja, so siehts aus wenn man

Tja, so siehts aus wenn man nicht argumentieren kann!

Wichtiger Nachtrag zum

Wichtiger Nachtrag zum Verständnis meines Kommentars:
Zwischen den Klammern hatte ich jeweils "liebenswert unperfekt", Zitat aus dem o. g. Artikel, geschrieben.

"....selbstbewusst." Woher

"....selbstbewusst."
Woher nimmt Köln nur dieses Selbstbewusstsein?

Branchenführer
Alle Branchen von A - Z finden Sie auf koeln.de

> Branche suchen
Immobilien
Finden Sie bei uns Ihre Traumimmobilie

> Immobilie finden
Kleinanzeigen
Kostenlose Kleinanzeigen aufgeben bei koeln.de

> Anzeige aufgeben
Hotels in Köln
Übernachten als Tourist oder Geschäftsmann.

> Hotel buchen

Nachrichten
Lokales
24h-Ticker
Thema des Tages
Deutschland
Buntes
Wetter

Sport
1. FC Köln
Fußball-Nachrichen
Ergebnisse & Tabellen
Kölner Haie
Formel 1

Was ist los?
Tickets
Kino
Tageskalender
Konzerte
Ausstellungen
Nightlife
Gay-Szene

Kultur
Museen
Oper
Philharmonie
Theater

Tourismus
Hotels
Sehenswürdigkeiten

Stadttouren
Essen & Trinken
Veranstaltungstipps
Karneval

Shopping
Branchenführer
Kleinanzeigen
Innenstadt
Ringe
Passagen
Einkaufscenter
Firmenvideos

Freizeit
Kölner Zoo
Freizeitsport
Badeseen
Ausflüge
Kinder

Die Domstadt
Stadtteile
Wirtschaft & Messe
Bildung & Wissenschaft
Job & Beruf
Wohnen
Umzug nach und in Köln

Services
Verkehr
Stadtplan
VRS-Fahrplan
Videos
Bildergalerien

koeln.de-Mail
RSS-Feed
Twitter
koeln.de mobil
Linkverkürzer

koeln.de
Impressum
Presse
Werben auf koeln.de English version


Metropolen-Links:
Berlin | Hamburg | München
© NetCologne GmbH | Nutzungsbedingungen
Firmenvideos von Kölner Unternehmen