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Der neue Köln-Krimi: "Millionenallee"

Der neue Köln-Krimi ist da: "Millionenallee" von Edgar Franzmann, Journalist und Chefredakteur von koeln.de. Zur Taufparty des Buches lud der Emons-Verlag an einen ungewöhnlichen Ort, das Bestattungshaus Kuckelkorn in der Zeughausstraße. Grund: Ein Teil des Romans spielt auf dem Kölner Melatenfriedhof. koeln.de veröffentlicht in den nächsten Tagen exklusiv Auszüge aus dem Roman. Jeden Morgen um 10 Uhr gibt es sieben Tage lang eine Fortsetzung.

Jetzt mitlesen: Jeden Tag eine neue Folge aus "Millionenallee", dem neuen Köln-Krimi

"Millionenallee" ist der 38. Köln-Krimi in der erfolgreichen Reihe des Emons-Verlages, die in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum feiert. Aber das Thema und die Figurenkonstellation von "Millionenallee" sind neu und unerwartet. Der Inhalt in Kürze:

Milliardärssohn Franck kommt einem Verbrechen im Parfüm-Konzern seines Vaters auf die Spur und wird in der Kölner City brutal überfallen. Nur einer kümmert sich um ihn: Jean, ein Bettler, der auf dem Melatenfriedhof wohnt. Aber die allmächtigen Verfolger spüren Franck sogar auf dem Friedhof auf. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod gegen Mörder und "Heuschrecken", Handlanger und Hintermänner.

Sehen Sie das Video zur Lesung und ein Interview von kunstkulturtv.de mit Edgar Franzmann

Wieso lässt der Autor seinen Roman auf dem Friedhof spielen?

Franzmann: "Das Thema beschäftigt mich schon lange. Vor vielen Jahren besuchte ich den Gründer von Saturn, Fritz Waffenschmidt, in Florida. Er hatte sein Unternehmen verkauft und durfte sich zu jener Zeit aus steuerlichen Gründen nur begrenzte Zeit in Deutschland aufhalten. Waffenschmidt hatte Heimweh nach Köln und erzählte mir, dass er eine Gruft auf Melaten erworben habe, auf der 'Millionenalle', dass er dieses Denkmal jetzt pflegen und erhalten müsse, aber damit habe er auch das Recht erworben, sich dereinst auf Melaten bestattet zu werden."

Wie kam das Buch zum Emons-Verlag?

Franzmann: "Ich habe den Text im November 2007 begonnen und bis Ostern 2008 fertiggestellt. Irgendwann um diese Zeit habe ich den Kabarettisten Heichrich Pachl getroffen und ihm von meinem Manuskript erzählt. 'Das klingt gut, das musst du unbedingt bei Emons anbieten', hat er mir geraten. Ich habe dann dem Verleger, den ich damals nicht persönlich kannte, eine E-Mail geschickt, in der ich das Buch nur ganz kurz beschrieben habe, fast mit denselben Worten, die heute auf der Rückseite des gedruckten Buches stehen. Es gab Interesse, dann sollte ich das komplette Manuskript einreichen, dann kam vier Wochen später das Angebot, dass man das Buch als Köln-Krimi im Herbst 2009 herausbringen wollt. Ich habe gleich zugesagt, weil es für einen Köln-Krimi keinen besseren Verlag geben kann."

Bei der Taufparty im Bestattungshaus Kuckelkorn verteilte Verleger-Ehefrau Ulricke Emons höchstpersönlich die Bücher an die Gäste, untertstützt von zwei Töchtern und der halben Belegschaft des kleinen Verlages.

Unter den Gästen: Heinrich Pachl, Ex-Ministerin Anke Brunn mit Ehemann Gerhard, NetCologne-Vertriebsleiterin Birgit Wolters, Rolf Bringman (Ex-WDR), Ulrich Gross (Chefredakteur City-News), Pressevertreter, Buchhändler und private Freunde.

Jetzt mitlesen: Jeden Tag eine neue Folge aus "Millionenallee", dem neuen Köln-Krimi

Die nächste öffentliche Lesung aus "Millionenallee" findet statt am Montag, den 16. November, 20 Uhr im Stadtgarten, Venloer Straße 40 Köln, Veranstalter ist das Kulturforum Köln e.V.

Edgar Franz­mann: Mil­lio­nen­al­lee. Köln Krimi 38. Bro­schur. Köln: Emons Ver­lag 2009. 192 Sei­ten. ISBN 978−3−89705−631−2, € 9,90-. 

"Millionenallee" ist ab sofort in allen Buchhandlungen erhältlich.
Oder hier direkt online beim Emons-Verlag bestellen.

 

(Erstellt am 6. November 2009 - 11:25 Uhr; aktualisiert 9. November 2009 - 14:10 Uhr)


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Kommentare

Wieso Werbung? Oder anders,

Wieso Werbung? Oder anders, wieso keine Werbung? es ist doch völlig in Ordnung, dass koeln.de über Bücher aus Köln und von Kölner Autoren berichtet. Mir gefällt, dass ich den Krimi sogar online lesen kann.

Wieso getarnt? Im Artikel

Wieso getarnt? Im Artikel steht doch drin, dass der Autor bei koeln.de angestellt ist.

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