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111 Orte: Das Schokoladenmuseum

Ein riesiger Schoko-Dampfer im Rheinauhafen

Das Schokoladenmuseum bildet die Spitze der Rheinauhalbinsel. Architektonisch erinnert das beliebte Ausflugsziel an einen riesigen "Schoko-Dampfer", der mit Blick auf die Altstadt und den Kölner Dom im Rheinauhafen ankert.

Vor allem am Wochenende heißt es vor dem Schokoladenmuseum im Rheinauhafen: Stau, warten, Schlange stehen. Und das Gleiche gilt dann noch einmal für jene, die ein Wäffelchen vom berühmten Schokobrunnen erhaschen wollen. Eine Etage höher jedoch herrscht selbst an Sonntagen zumeist eine gelassene Ruhe.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Das 1993 eröffnete Museum mit angeschlossenem Süßigkeiten-Supermarkt wurde als Dampfschiff konzipiert - samt dem über dem Eingangsbereich aufragenden Schornstein. Damit zollte man einerseits dem ausgedienten Handelshafen Tribut, andererseits erinnert die Architektur auch an die maritimen Produktionswege der Kakaobohnen von Südamerika bis in die Kölner Südstadt zur Stollwerck-Fabrik.

Ein Blick von der "Reling"

Die alte Hafeneinfahrt im Norden, Bug des "Schoko-Schiffes", ist bis heute ohne Museumskarte zugänglich. Wer hinter der Drehbrücke nach links schwenkt, erreicht über 62 Stufen eine aparte Aussichtsplattform direkt über den Produktions-Schauanlagen des Museums. Tatsächlich fühlt man sich hier wie auf dem Oberdeck eines Ausflugsschiffes inklusive Entspannungsbänken und Reling. Entlang den Ufermauern fallen die Kranhäuser ins Auge, und über die Deutzer Brücke hinweg reicht das Panorama vom Bügel der Kölnarena über das Lufthansa-Hochhaus bis zum südlichen Poller Rheinufer.

Ein Blick von der Reling steil nach unten führt hingegen wieder zurück zu den Ursprüngen des 1892 bis 1898 errichteten Hafens. Dort steht - einsam, verlassen und wie eine zu tief angesetzte Gallionsfigur - der in Stein gehauene Nikolaus von Myra. Der Heilige aus dem 3./4. Jahrhundert füllt nämlich nicht nur am 6. Dezember die geputzten Stiefel der Kinder, er dient auch ganzjährig als Schutzpatron der Seeleute.

111 Kölner Orte, die man gesehn haben muss - das Beste aus Band 1 und 2


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss - Band 1" von Bernd Imgrund und
Britta Schmitz (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund. (Teaserfoto: Bilderbuch Köln/ Benjamin Egerland)  

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