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Bis November

Brandschutz in der U-Bahnstation Neumarkt wird erneuert

Die Brandschutzanlage in der U-Bahnstation Neumarkt wird erneuert. Anfang März beginnen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) mit Sanierungsarbeiten in der Hugo-Passage. Die Kosten betragen rund 2,1 Millionen Euro, im November soll die Erneuerung abgeschlossen sein.

Bei turnusmäßigen Überprüfungen ist in der Hugo-Passage am Neumarkt Sanierungsbedarf festgestellt worden. Los geht die Sanierung am 7. März mit überirdischen Installationen. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich bis in den November 2016 erstrecken. Die Kosten für den Austausch von 325 Metern Hauptleitungen und etwa  400 Sprinklerköpfen sowie die Erneuerung von Beleuchtung, Lautsprechern und der Videoanlage belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro.

Die Arbeiten erfolgen in sieben Phasen mit insgesamt 15 Bauabschnitten. Mittels staubdichter Bereiche soll die Kundenbelastung so gering wie möglich gehalten werden. Die Sprinkleranlage bleibt außerhalb der Arbeiten in Betrieb, eine Brandwache sorgt für Sicherheit vor Ort. Während der Sanierung müssen KVB-Kunden und Geschäftsinhaber in der Passage mit Einschränkungen rechnen. Auch der Bauherr selbst ist betroffen. So schließt die KVB-Vertriebsstelle am 30. März; Tickets sind dann unter anderem im KundenCenter, im gegenüberliegenden Tabakladen sowie im Kiosk auf dem Neumarkt erhältlich. Der Fahrbetrieb der Bahnen ist nicht betroffen.

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"Solch eine Inspektion muss alle zwölf Jahre stattfinden. Diese geschah 2014. Das Ergebnis war eindeutig", sagte KVB-Vorstandsmitglied Jörn Schwarze. "Wir müssen in jeden Winkel der Haltestelle hinein und die Sprinkler sanieren", erklärte Schwarze. Hauptursache für die Sanierung sei eine durch Feuchtigkeit und Sauerstoff verursachte Korrosion.

Was die Dauer der Sanierung betrifft, bewegen sich die KVB-Sprecher im Konjunktiv. "Wir durften aufgrund des Karnevals nicht vorher anfangen und müssen bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes fertig werden. Sollten sich in dieser Zeit unvorhersehbare Probleme ergeben, könnte eine Unterbrechung notwendig werden", berichtete Projektleiter Georg Kugel.

Oberstes Gebot ist die Sicherheit

"Unser oberstes Gebot heißt Sicherheit. In der Passage befinden sich mitunter bis zu 3.000 Personen. Für deren Schutz werden wir allen notwendigen Maßnahmen ergreifen", betonte Schwarze. Zudem werde an Lösungen gearbeitet, um die Verluste für die Gewerbetreibenden vor Ort gering zu halten. „Wenn ein Mietobjekt nicht nutzbar ist, kann man dafür auch keine Miete nehmen. Wir werden mit allen betroffenen 15 Parteien reden. Eine generelle Lösung gibt es jedoch nicht. Die Alternative wäre eine Schließung der Passage gewesen", konstatierte Schwarze.

Durch eine umfangreiche Kommunikation sollen die Kunden über die Arbeiten auf dem Laufenden gehalten werden. Dazu gehöre unter anderem, wie mobilitätseingeschränkte Menschen trotz Stilllegung einzelner Aufzüge auf ihren Bahnsteig oder auf den Neumarkt kämen, so das KVB-Vorstandsmitglied.

„Die Arbeiten sind für uns Unternehmer sicherlich nicht schön, aber notwendig. Wir werden von der KVB als Vermieter sehr gut betreut und befinden uns in konstruktiven Gesprächen“, sagte Bäckerei- und Donutinhaber Wolfgang-Hans Wolf. „Eigentlich hatten wir Glück im Unglück. Wären die Schäden zu spät festgestellt worden, hätte vielleicht die gesamte Passage geschlossen werden müssen. Dann wäre unsere Existenz gefährdet gewesen. Ich werde versuchen, für meine Beschäftigten eine vernünftige Lösung zu finden“, zeigte sich der Geschäftsmann zuversichtlich.

Auskünfte über die Sanierungsmaßnahmen und den alternativen Erwerb von Tickets liest man auf www.kvb-koeln.de. (td; Foto: ha)

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