Schau bis 26. April
Ausstellung widmet sich Architekt Gottfried Böhm
Köln (ddp-nrw). Eine Ausstellung im Kölner Museum für Angewandte Kunst widmet sich ab Sonntag dem Werk des Architekten Gottfried Böhm. Die Schau «Gottfried Böhm. Felsen aus Beton und Glas» stelle nach der 2005 gezeigten Werkschau «Raum ist Sehnsucht. Der Kirchenbaumeister Dominikus Böhm (1880-1955)» ein weiteres bedeutendes Mitglied der Kölner Architektendynastie Böhm vor, teilte eine Museumssprecherin mit.
Gottfried Böhm zähle zu den bedeutendsten Baumeistern der Nachkriegszeit. Als erster und bisher einziger Deutscher erhielt er 1986 den Pritzker Prize, die höchste internationale Auszeichnung für Architektur. Böhm wurde am 23. Januar 1920 als Sohn von Dominikus Böhm in Offenbach geboren. Nach dem Tod des Vaters übernahm er 1955 dessen Büro in Köln, das er heute in lockerer Allianz mit seinen Söhnen Stephan, Peter und Paul führt.
Vom Menschen aus für den Menschen
Die Kölner Ausstellung basiert auf einer 2006 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt entwickelten Präsentation, erweitert um den ausführlichen Blick auf Böhms Kölner Arbeiten. Vorgestellt werden Zeichnungen und Skizzen, hinzu kommen Architekturfotografien und eine Vielzahl von Modellen. Erstmals zu sehen ist eine Auswahl an Skulpturen Gottfried Böhms, der auch Bildhauerei studiert hat.
«Gottfried Böhm. Felsen aus Beton und Glas» wird bis 26. April gezeigt. Das Museum für Angewandte Kunst ist dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Es ist montags sowie vom 19. bis 24. Februar geschlossen.
(Erstellt am 18. Januar 2009 - 14:37 Uhr; aktualisiert 18. Januar 2009 - 14:52 Uhr)
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