• Home
  • Mo, 21. Aug. 2017
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

Mathies hofft auf friedlichen Verlauf

4.000 Polizisten bei Anti-AfD-Demos im Einsatz

Vor den großen Demonstrationen gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln wirbt Polizeipräsident Jürgen Mathies noch einmal eindrücklich für einen friedlichen Protest. Vorwürfen, er mache mit der Warnung vor Gewalt Stimmung, begegnet er mit Hinweisen auf das Internet.

Dort fänden sich etwa Aufrufe von Linksextremen, die der AfD „den wahren Todesstoß geben“ und den Parteitag „angreifen“ wollten. Mehrere Tausend von ihnen werden in Köln erwartet. Man arbeite aber mit Bundesbehörden und der Polizei in anderen Bundesländern zusammen. Man werde dort die Gewaltbereiten kontrollieren und ihnen notfalls die Abreise nach Köln verbieten.

Die Polizei ist von Freitag- bis Sonntagabend im Einsatz, Mathies spricht von „einem der größten Polizeieinsätze der letzten Jahre“. Allein am Samstag sind es über 4.000 Polizistinnen und Polizisten. Sollte es zu Eskalationen kommen, stehen Spezialkräfte, Wasserwerfer und Sammelstellen für Straftäter und Störer in Brühl und Bonn bereit. „Die Polizei ist zu politischer Neutralität verpflichtet“, betonte der Polizeichef. Ihre Aufgabe sei es, die Grundrechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu sichern. Dies seien auch die Rechte einer Partei, die nicht verboten und in elf Länderparlamenten vertreten sei.

Zwei Kundgebungen auf dem Heumarkt

Am Donnerstag Vormittag hatten sich – nach einem Gespräch mit Mathies – „Köln stellt sich quer“ (KSSQ) und „Köln gegen Rechts“ (KgR) darauf geeinigt, den Heumarkt nacheinander für ihre Kundgebungen zu nutzen. KgR wird am Samstag schon ab 7 Uhr mit fünf Sternmärschen dorthin ziehen, die anschließende Kundgebung soll um 10.30 Uhr beendet sein, es folgt eine Demonstration. KSSQ beginnt seine Kundgebung um 12.00 Uhr (eine Stunde später als zunächst geplant), der nach etwa zwei Stunden ebenfalls eine Demonstration folgt. Diese wird wieder auf dem Heumarkt zur Schlusskundgebung enden.

Beide Organisationen hatten im Vorfeld den Heumarkt für eine Kundgebung beantragt, eine gemeinsame Veranstaltung aber ausgeschlossen. Wegen der bei „Köln stellt sich quer“ erwarteten höheren Teilnehmerzahl (etwa 30.000) hatte Mathies ihr den Platz zugeteilt, „Köln gegen Rechts“ den Malzbüchel vorgeschlagen. Dagegen hatte KgR geklagt und vom Gericht Recht bekommen. Wie nun der „Platzwechsel“ organisiert wird, liege allein in der Verantwortung der zwei Bündnisse.

Alles zu den geplanten Demonstrationen am Samstag

Behinderungen in Verkehr und ÖPNV

Onlinespiele

classic-mahjong-225.jpg
Mahjong - können Sie alle Steine entfernen?  Mahjong spielen
exchange600x400_badge.jpg
Verschieben Sie Steine, um Reihen aus mindestens drei Steinen zu erstellen. Wenn Sie es schaffen, vier oder fünf Steine miteinander zu kombinieren, bekommen Sie kraftvolle Bonussteine!  Jetzt Exchange Challenge spielen
teaser_big_bubbles.jpg
Schießen Sie Ihre Bubbles auf mindestens zwei gleichfarbige Blasen und bringen Sie diese zum Platzen. Achtung! Suchtgefahr!   Jetzt Bubbles spielen!