Neo-Nazis in Kalk
300 Kölner demonstrieren gegen 53 Rechtsextremisten
(ehu) „Kalk nazifrei“ – unter diesem Motto hatten sich am Samstag erneut etwa 300 Menschen vor der Kalker Post versammelt. Sie protestierten gegen einen Aufmarsch von 53 – so die Polizei – Neo-Nazis. Die vorwiegend männlichen Jugendlichen gehörten sogenannten „Freien Kameradschaften“ aus Köln, Leverkusen, Mittelrhein und Essen an.
Die Polizei zog am Ende eine „positive Bilanz“: Sie hatte den Demonstrationsweg über mehrere Stunden hinweg weiträumig abgesperrt und so die „direkte Konfrontationen der unterschiedlichen Versammlungsteilnehmer verhindern“ können.“
Der Marsch der Rechtsradikalen verzögerte sich um fast eine Stunde, weil zwei zuvor genannte Ordner vorbestraft waren. Es dauert, bis unter den Teilnehmern polizeilich nicht vorbelasteter Ersatz gefunden war. Ein Teilnehmer wurde festgenommen, da gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Auf dem Weg vom S-Bahnhof Drimbornstraße zum Polizeipräsidium und wieder zurück sollen auch Tomaten und Eier auf die Rechtsradikalen geworfen worden sein.
Vor dem Polizeipräsidium sprachen u.a. der Kölner Rechtsextremist Axel Reitz und der vorbestrafte Christian Worch, einer der führenden Köpfe der militanten Neo-Nazi-Szene. Der im mecklenburgischen Parchim Wohnende hatte die Demonstration angemeldet. Die Rechtsradikalen sehen sich nach den Ermittlungen gegen die „Nationalsozialistische Union“, der mindestens neun Morde vorgeworfen werden, als Opfer von Polizeirepression und Medienhetze.
(Erstellt am 11. Dezember 2011 - 19:01 Uhr; aktualisiert 11. Dezember 2011 - 19:30 Uhr)
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Kommentare
Falls bald die sharia in
Falls bald die sharia in deutschland eingeführt wird, hier ein kleiner vorgeschmack...
http://www.taz.de/Scharia-in-Indonesien/!83700/
@ ein wenig Mut: Häh? Was
@ ein wenig Mut:
Häh? Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Handelt es sich um die gleichen "Gutmenschen" (ich nehme an im Umkehrschluß bezeichnen Sie die Nazis als "Schlechtmenschen") oder werfen Sie einfach jeden der Ihrem Weltbild nicht entspricht in diesen Topf? Zudem handelt es sich bei dem Bewerfen von Faschisten ja um eine alte Kölner Tradition (vgl. Elsaßstraße) und ich vermute Traditionen liegen Ihnen am Herzen...
@ein wenig Mut Bravo!
@ein wenig Mut
Bravo!
Aha. Hier trauen sich also
Aha. Hier trauen sich also die Gutmenschen mutig mit Eiern und Tomaten zu "demonstrieren". Aber wenn mal am Bahnsteig gegenüber oder sogar direkt neben einem jemandem die Nase eingeschlagen und er beraubt wird, da hat man dann, selbst wenn man in der absoluten Überzahl ist, noch nicht mal genug Eier in der Hose, um auch nur mal 110 zu wählen (geschweige denn, tätlich zur Hilfe zu schreiten). Bis auf einen unter Fünfzig...
Ich könnte kotzen wenn ich diese Bigotterie sehe!









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