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Mitsing-Konzerte

250 Mal Björn Heuser im Gaffel am Dom

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Er ist der Mann, der freitags nie kann: Regelmäßig wie ein Schweizer Uhrwerk lädt Björn Heuser am fünften Tag der Woche zu Mitsing-Konzerten ins Gaffel am Dom. Mittlerweile zum 250. Mal. Zum Jubiläum verriet er koeln.de sein Erfolgsrezept.

Mensch Heuser! Schon bald fünf Jahre sind seine Konzerte an Freitagen im Gaffel am Dom der Publikumsmagnet. Zwischendurch zieht es den Kölsch-Barden oft nach Malle. Aber nicht, um faul in der Sonne zu brutzeln: "Ich nutze die Zeit und Ruhe dort, um Stücke zu schreiben", erklärt er vor dem 250. Mitsing-Konzert gegenüber koeln.de.

Denn - was viele seiner Fans nicht wissen - Heuser ist der kreative Kopf hinter den Liedern zahlreicher anderer Interpreten. Bands wie die Klüngelköpp, die Funky Marys oder die Rheinländer gehen mit seinen Kompositionen an den Start. Trotzdem findet er die Zeit, jeden Freitag auf der Bühne zu stehen. Einzige Ausnahme: "Letztes Jahr lag ich im Krankenhaus", so Heuser, "da war ich eine Woche nicht da."

Kein "Schönwetter-Barde" nur für Karneval

Und dabei ist die Bude jedes Mal gerammelt voll - wie macht er das nur? "Es gibt nunmal kein vergleichbares Event in Köln, wo man jede Woche Kölsche Kultur pflegen kann", meint Heuser. Zwar gebe es zur Karnevalszeit viele Kollegen, die Vergleichbares machten - aber Heuser sieht sich nicht als "Schönwetter-Barde" für die tollen Tage. 

Und eine Sache ist ihm ganz besonders wichtig: "Es handelt sich nicht um Karnevalsmusik, sondern um Brauchtum - da braucht es nicht alle fünf Minuten 'Alaaf' und 'Kamelle'. Geschweige denn Ballermann". Bei ihm reihen sich "FC-Hymne", "Meiers Kättche" und das "Wasser vun Kölle" aneinander - reine Nostalgie!

Bodenständig und ballermannfrei

Auch sein Erfolgsgeheimnis hat der 32-Jährige Selfmademusiker reflektiert: "Die Leute wollen gar nicht durchgehend fünf Promille und Bässe, die die Birne wegdonnern. Ich stehe da einfach nur mit der Gitarre - und die Leute haben Bock drauf."

Souverän in der Schlichtheit also, und ganz ursprünglich. So wie in den 50er-Jahren mit der "Flitsch" - der kölsche Ausdruck für eine Mandoline - durch die Gegend gezogen wurde. Ein Instrument, welches Heuser auch beherrscht.

Steckt dahinter etwa ein Schlüsselerlebnis in der Kindheit? Heuser wurde in eine urkölsche Familie in Ehrenfeld hineingeboren, in der nur Kölsch gesprochen wurde. "Da hab ich quasi mit der Muttermilch schon die ganzen alten Bläck-Föös-Lieder aufgesogen", lacht er. (Foto: Hardt)

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