Täter weiterhin flüchtig

10.000 Euro Belohnung für Hinweise auf Geldtransport-Überfall

Nach einem Überfall auf zwei Geldtransporter in Rodenkirchen am Donnerstagmorgen fahndet die Polizei nach den Tätern. Die Ermittler bitten vor allem um Hinweise von Zeugen, insbesondere zu den Fluchtfahrzeugen der Täter. Für Hinweise, die zur Festnahme der Täte führen, wurde eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Bildergalerie mit allen Tat- und Fluchtfahrzeugen

Nachdem am Donnerstagmorgen in Rodenkirchen mehrere Unbekannte erst einen KVB Kleinbus und dann einen Geldtransporter der Sicherheitsfirma Prosegur mit Schusswaffen angriffen, anschließend ihre eigenen Fahrezuge in Brand steckten und dann flüchteten, ermittelt die Polizei nun auf Hochtouren und sucht dringend Zeugen, die Hinweise zu den Fahrzeugen oder Tätern geben können. Bei den Tätern handelt sich um etwa sechs Männer, die von den Tatzeugen als sportlich, 175 bis 180 Zentimeter groß und dunkel gekleidet beschrieben werden. Zur Tatzeit waren sie mit Sonnenbrillen und Sturmmasken bekleidet.

Gestohlener Audi als Fluchtfahrzeug

Mittlerweile ist bekannt, dass der als "Ramme" benutzte und später in Brand gesetzte blaue Pferdetransporter vor einiger Zeit in Düren verkauft wurde. Vor Ort brannte außerdem ein dunkelgrüner Volvo aus, dessen Herkunft bislang noch unklar ist. Nach der Tat flüchteten die Räuber mit einem schwarzen 3er BMW Touring und entzündeten diesen kurze Zeit später in einer Unterführung unter der Autobahn 555 nahe des Verteilerkreises Köln-Süd. Das Fahrzeug ist in den Niederlanden als gestohlen gemeldet. Vom Verteiler aus flüchteten die Täter in bislang unbekannte Richtung. Als mögliches Fluchtfahrzeug vermutet die Polizei einen grauen Audi A6, Kennzeichen K-FS 3300, der in der Nacht vor der Tat in Köln-Raderthal geklaut worden war.

Hinweise zu den in der Bildergalerie abgebildeten Fahrzeugen, dem flüchtigen Audi, sonstige Informationen zu den Tätern oder verdächtige Vorkommnisse am Bonner Verteiler können der Polizei telefonisch unter 0221/229-0 oder per Mail an info@polizei-koeln.de mitgeteilt werden. Die betroffene Sicherheitsfirma Prosegur hat außerdem für Hinweise, die zum Fassen der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

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Kommentare

Was haben sich die Clowns

Was haben sich die Clowns eigendlich dabei gedacht ? Dass das Geld nachdem man den Transporter gerammt hat gebündelt und abholfertig da liegen wird ? Ich erinnere mich an so witzige Sendungen mit Farbpatronen in Geldkasetten, gepanzerte Fahrzeuge die man schwer aufbekommt und dann GPS Verfolgung von der Zentrale aus die ein sofortiges Stop der Transporter meldet. Letztlich ein absolut hoffnungsloser Fall an Geld zu kommen. Dabei gibt es soviel einfachere Wege, ab in die Politik beispielsweise ;)

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