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Lukrativer Nebenverdienst

450-Euro-Jobs in Köln

Millionen Deutsche üben neben ihrem Hauptberuf einen 450-Euro-Job aus, um das Gehalt aufzustocken. Nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Berufserfahrene nutzen einen Minijob als Geldspritze.

 

Aktuelle 450-Euro-Jobs in Köln

 

Die Auswahl an 450-Euro-Jobs in Köln ist groß: Regalauffüller, Kassierer, Inventurhilfen oder Kellner - die meisten Aushilfen in Köln werden im Einzelhandel und in der Gastronomie gesucht. Aber auch viele weitere Branchen in Köln bieten regelmäßig Minjobs für Schüler, Studenten, Berufstätige oder Rentner an.

Für Studenten in Köln gelten vor allem Minijobs in der Gastronomie als besonders lukrativ. Als Servicekräfte haben Studenten flexible Arbeitszeiten und können am Wochenende arbeiten, wodurch unter der Woche genug Zeit für das Studium bleibt. Das Trinkgeld in den Kölner Restaurants, Bars und Kneipen stocken die Geldbeutel der Studenten zusätzlich auf.

Eine Vielzahl an Stellenangeboten für Minijobber in Köln finden sich auch im Verkauf. Lebensmittel- und Textileinzelhändler in Köln suchen häufig Aushilfen als 450-Euro-Jobber, die hauptsächlich kassieren, Kunden beraten und Waren auffüllen. Kölner Einkaufszentren wie die Köln Arcaden oder das Rhein Center bieten Stellen für Schüler, Studenten oder Berufserfahrene.

Attraktiver Nebenverdienst durch Minijobs

Minijobs boomen, und das aus einem besonderen Grund: Wer den monatlichen Verdienst von 450 Euro nicht überschreitet, ist von der Steuer- und Sozialversicherungspflicht befreit - die wöchentliche Arbeitszeit ist dabei unerheblich. Zum 01.01.2013 gab es eine Neuregelung in Bezug auf die Verdienstgrenze der Minijobs: Diese wurde von 400 Euro auf 450 Euro monatlich angehoben - seitdem können Beschäftigte, die Minijobs, Nebenjobs oder Studentenjobs ausüben, noch mehr Geld dazuverdienen. Werden mehrere Minijobs ausgeübt, darf das Einkommen aller Minijobs monatlich 450 Euro nicht überschreiten. Bei Überschreitung der 450-Euro-Grenze besteht eine Steuerpflicht sowie eine Sozialversicherungspflicht in den gesetzlichen Sozialversicherungen.

Sonderfall Rentenversicherungspflicht

Personen, die ab Januar 2013 einen Minijob aufgenommen haben, sind jedoch nicht ganz von der Sozialversicherungspflicht befreit. Für die gesetzliche Rentenversicherung besteht eine Versicherungspflicht, durch die 3,9% des Gehaltes für die Beiträge zur Rentenversicherung abgeführt werden müssen. Der Minijobber erhält dadurch jedoch auch einige Vorteile: Die Versicherungszeiten führen zu einem früheren Renteneintritt und der Rentenanspruch erhöht sich, da der Verdienst aus dem Minijob in voller Höhe für die Rentenberechnung berücksichtigt wird.

Minijobber können sich auf Wunsch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Hierzu muss der Beschäftigte dem Arbeitgeber den Wunsch der Befreiung von der Versicherungspflicht mitteilen. Dadurch zahlt nur noch der Arbeitgeber den Beitrag zur Rentenversicherung. Von der Rentenversicherungspflicht automatisch befreit sind diejenigen, die bereits vor dem 1. Januar 2013 einen Minijob aufgenommen haben.  

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