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Glasfaser-Ausbau und mehr kostenloses WLAN

NetCologne investiert 100 Mio. für Digitalisierung Kölns

100 Millionen Euro investiert NetCologne in den nächsten Jahren in die Infrastruktur Kölns - vom massiven Glasfaserausbau für Privathaushalte, Unternehmen und Schulen bis zum Ausbau des kostenlosen WLAN-Netzes. "Wir befördern Köln ins Gigabit-Zeitalter", sagte NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel bei der Vorstellung des Projekts.

Digitalisierung ist mehr als ein hippes Trendwort - die Digitalisierung erfasst inzwischen (fast) alle Lebensbereiche und verändert nicht nur das Lernen, Arbeiten und Einkaufen, sondern auch unsere Art, ein Taxi zu bestellen oder Filme zu schauen. Doch das alles funktioniert immer nur so gut, wie es die Technik im Hintergrund zulässt.

Die digitale Infrastruktur ist darum ein immer wichtigerer Faktor bei der Auswahl des Wohnortes - und erst recht bei der Ansiedlung von Unternehmen. In einer Umfrage der IHK Köln gaben 85% der Unternehmen an, dass die Telekommunikations-Infrastruktur der wichtigste Standortfaktor sei - noch vor Verkehrsanbindung oder Gewerbesteuersätzen!

Daher wird NetCologne Kölns digitale Infrastruktur in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln in den nächsten Jahren massiv ausbauen. Das Projekt mit dem Namen "DigitalNetCologne" startet noch in diesem Jahr und umfasst vier Punkte.

Highspeed-Netz für 100.000 zusätzliche Haushalte

Bereits jetzt können 350.000 Haushalte in Köln das schnelle Internet per NetCologne-Glasfaser nutzen - bald kommen noch 100.000 weitere Haushalte dazu. Außerdem wird das gesamte Glasfasernetz mit der innovativen G.Fast-Technologie aufgerüstet, die Surfgeschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s möglich macht. Schon bald werden also 70 Prozent der Kölner Haushalte über Internetanschlüsse verfügen können, die auch auf mehrere 4K Ultra-HD-Streams parallel nicht mit Ruckeln reagieren. NetCologne baut das Netz nach dem Open-Access-Prinzip, so dass auch andere Internetanbieter die fortschrittliche Technologie können.

Wirtschaftsfaktor Gigabit

Im Zeitalter von Industrie 4.0 sind für fast alle Wirtschaftsunternehmen leistungsfähige Internetanschlüsse ein wichtiger Standortfaktor. Daher wird NetCologne im kommenden Jahr zehn große Gewerbegebiete in Köln mit Glasfaser versorgen und dort  Internetanschlüsse mit bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung stellen können. Versorgt werden die Gewerbegebiete Ossendorf, Longerich, Merkenich und Niehl im Norden, Marsdorf und der Maarweg im Westen, Hahnwald im Süden und Eil/Heumar, Mülheim und Dellbrück rechtsrheinisch. Damit werden 85% aller Unternehmen in Gewerbegebieten das ultraschnelle Internet per Glasfaser nutzen können.

Glasfaser für Kölner Schulen

Ob und wie die Lehrpläne das Thema Digitalisierung aufgreifen, wird in Düsseldorf entschieden. Das Kölns Schulen technisch darauf vorbereitet sind, das stellen NetCologne und die Stadt Köln sicher. Schließlich begleitet NetCologne schon seit 20 Jahren Schulen bei der Digitalisierung. Rund 200 Schulgebäude sind schon heute an das NetCologne-Glasfasernetz angeschlossen, die noch fehlenden 100 Schulen werden im kommenden Jahr angeschlossen. Dann werden alle Kölner Schulen über gigabitfähige Anschlüsse verfügen. Außerdem baut NetCologne die WLAN-Infrastruktur in den Schulen aus - zusätzliche 140 Schulgebäude werden dann vollständig mit WLAN ausgeleuchtet sein.  Der Ausbau wird von der Stadt über Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020" finanziert.

Kostenloses WLAN wird ausgebaut

Schon jetzt sind die wichtigsten Einkaufstraßen und Plätze der Innenstadt, Teile des Rheinufers und Orte wie das RheinEnergie-Stadion mit dem kostenfreien WLAN-Netz Hotspot.Koeln ausgerüstet - und es werden immer mehr! Zu den aktuell 850 Hotspots kommen 350 weitere dazu, so dass schließlich ein Netz von 1200 Hotspots die Innenstadt und die Veedel durchziehen wird. Die Hotspots sind jeweils mit bis zu 1 Gbit/s an das Netz angeschlossen und damit extrem leistungsfähig.   Mehr zu Hotspot.Koeln

"Köln ins Gigabit-Zeitalter befördern"

"Mit unserer Ausbau-Offensive befördern wir Köln ins Gigabit-Zeitalter", sagte NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel bei der Vorstellung des Projekts am Donnerstag. Und Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte: "Die Qualität der digitalen Infrastruktur steigert die Lebensqualität für die Menschen in unserer Stadt und ist ein erheblicher Standortfaktor für die Wirtschaft. Mit dem neuen Maßnahmenplan sichern wir uns jetzt die Spitzenposition in Richtung digitale Zukunft."