• Home
  • So, 24. Sep. 2017
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

25. April bis 30. Juli 2017

Trisha Donnelly: Wolfgang-Hahn-Preis 2017

Termin: 25.04.2017 bis 30.07.2017
Ort: Museum Ludwig

Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig verleiht den Wolfgang-Hahn-Preis 2017 an Trisha Donnelly. Mit dem Preis ehrt der Förderverein das außergewöhnliche Oeuvre der 1974 in San Francisco, Kalifornien, geborenen und heute in New York lebenden Künstlerin.

Im Rahmen einer Präsentation im Museum Ludwig wird Trisha Donnellys Werk zu sehen sein und das im Rahmen des Preises erworbene Werk der Künstlerin. Seit 1999 nimmt sie an Ausstellungen teil. In Deutschland hatte Donnelly ihre erste institutionelle Einzelausstellung im Jahr 2005 im Kölnischen Kunstverein im Rahmen des 2004 an sie verliehenen Central-Kunstpreises. 2015 zeigte die Julia Stoschek Collection Trisha Donnellys Arbeiten als Ausstellung Number Ten. Frühe Ausstellungen fanden u.a. bei ihrer Galerie Air de Paris in Paris, bei der Galerie Eva Presenhuber, Zürich, sowie bei Casey Kaplan in New York statt. Dort erregte sie im Jahr 2002 Aufsehen mit ihrer Perfomance, als sie als Kurier Napoleons verkleidet auf einem Pferd bis vor Casey Kaplans Galerie ritt und eine mysteriöse Botschaft verlas.

Das Spiel mit dem Unbekannten und die Herstellung von Situationen, in denen die Betrachterin oder der Betrachter komplett auf die eigene individuelle Wahrnehmung ohne Referenzrahmen zurückgeworfen wird, zählen vielleicht zu einem der wichtigsten Merkmale von Trisha Donnellys Arbeit. Eine Annäherung an ihre zum Teil auch immateriellen Arbeiten kann daher letztlich nur geschehen, wenn man ihnen begegnet. Donnellys Vermeidung von Öffentlichkeit, von erklärenden Texten oder von namensgebenden Titeln weist auf eine Strategie hin, die sich dem Event- und Spektakel-Orientiertem entzieht. Es ist eher das Unerklärliche, was Donnelly in ihren Arbeiten erfahrbar zu machen versucht. In einem Interview mit Cathrin Lorch im Jahr 2005 (Kunstbulletin, September 2005) erwähnte Donnelly einmal, dass sie versuche, die Dinge zu kondensieren. Jede Arbeit entstehe in einem Versuch, sie suche jeweils nach Mustern, die eine „mentale Skulptur“ begründeten.

Über den Wolfgang-Hahn-Preis

Wolfgang Hahn (1924 – 1987) war Gründungs- und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig. Der passionierte Sammler, der beruflich als Gemälde- und Chefrestaurator am Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig tätig war, begann in den 1950er Jahren, sich mit der aktuellen Kunst auseinanderzusetzen und eine Sammlung aufzubauen. Diese erweiterte er in den 1960er Jahren dann mit Objekten von Künstlern der europäischen Fluxus- und Happeningbewegung sowie des Nouveau Réalisme. In 2017 widmet das Museum Ludwig Wolfgang Hahns bahnbrechender Sammlung eine große Ausstellung: Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre (24.06. – 24.09.2017).

(zuletzt aktualisiert: 2. Mai 2017 - 10:18 Uhr)

Tipps der Redaktion

elefant145.jpg

Shona-Art im Kölner Zoo

Tierisch was zu Entdecken: Der Kölner Zoo zeigt liebevolle Skulpturen nach dem Stil "Shona Art" mit exklusiven Unikaten aus Zimbabwe.  mehr

skulptur145.jpg

Köln Skulptur #8

Hasen, Tropfen und Fußeisen - der Skulpturenpark im Schlosspark Stammheim zeigt 25 brandneue Kunstwerke.

  mehr

look145.jpg

LOOK! Modedesigner von A bis Z

Diese Kunst ist nicht von der Stange: Das MAKK zeigt eine exquisite Auswahl seiner wichtigsten Fashion-Exponate.

  mehr