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11. September bis 24. Januar 2016

Architekturfotografie von Wien bis Köln

Termin: 11. September bis 24. Januar 2016
Tickets: 4,50 Euro; ermäßigt: 2 Euro
Ort: SK Stiftung Kultur

Die eine zählt zu den renommiertesten Architektur-Fotografinnen Europas, die anderen haben Bauhaus-Bauten in Köln vor dem 2. Weltkrieg unter die Lupe genommen. Die SK-Stiftung-Kultur zeigt zeitgleich Fotos von Margherita Spiluttini sowie Werner Mantz und Hugo Schmölz.

Auf dem Kunstmarkt gilt das Siegel "Geheimtipp" in der Regel als Risikoinvestment. Nicht so bei Margherita Spiluttini: Die 1947 in Österreich geborene Fotografin gilt als Koriphäe ihrer Zunft, ist aber mysteriöserweise in Deutschland trotz ihrer festen Verankerung im Kunstkontext immer noch kaum bekannt. Mit ihrer einfühlsamen Architektur- und Landschaftsfotografie sowie einer präzisen, klaren, unprätentiösen Bildsprache befasste sie sich in frühen Jahren mit "Alltagsräumen", später dann mit baulichen Eingriffen in die Alpenlandschaft. 

Wie werden Räume und Orte von Architektur bestimmt und verändert? Dieser Leitfrage der Fotografin ist auch die Ausstellung in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur nachempfunden, indem hier drei miteinander korrespondierende Bereiche in kongenialer Weise in Beziehung treten: Das vom Menschen Geschaffene und Gebaute - die Architektur -, die Photographie als Medium der künstlerischen Produktion und Präsentation.

Als alles nach Köln strömte...

Zeitgleich findet sich in Raum 2 ein sagenhafter Blick in das unzerstörte Köln vor dem Zweiten Weltkrieg. Ein Konvolut aus 60 bis 100 Architektur-Fotografien von Werner Mantz und Hugo Schmölz, durch Zufall in den Archiven der GAG entdeckt, wurden hier wissenschaftlich aufgearbeitet. Die in Aktenordnern versteckten Schätze zeigen Bau-Großprojekte der GAG aus den 20er- und 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts.

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Einer Zeit, da es die Bevölkerung in die Städte zog, und aufgrund einer zunehmenen Landflucht in Köln Wohnungsnot herrschte. Neue Häuser für neue Menschen - viel Komfort auf wenig Raum, mit Bad und Küche (damals keine Selbstverständlichkeiten) - nach diesem Ansatz wurden Siedlungen aus dem Boden gestampft, deren nüchterne aber klare Formensprache in seiner puristischen Ästhetik die Bausünden der 60er- und 70er-Jahre noch heute in ihren Schatten zu stellen vermag. (Fotos: Kultur/Dauerleihgabe GAG Immobilien AG, Köln © VG Bild-Kunst, Bonn / © Margherita Spiluttini, Courtesy: Künstlerin und Christine König Galerie, Wien)

(zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2016 - 12:32 Uhr)

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